Polypen sind kleine Meerestiere, die auf den Korallenbänken leben. Viele der Korallenpolypen beherbergen Algen in ihrem Inneren, die mit ihnen in Symbiose zusammenleben. Algen enthalten Chlorophyll und können daher Photosynthese durchführen; sie sind reich an Sauerstoff, doch arm an Nährstoffen. Wie alle anderen Pflanzen benötigen auch Algen Nitrate und Phosphate. Aus diesem Grund ist es so wichtig für diese Geschöpfe, dass sie zusammenleben. Unfähig, alleine zu überleben, sind sie sich gegenseitig von Nutzen.
Der Polyp versorgt die Alge durch seine eigenen Abfallprodukte mit Nahrung. Die Alge speichert diese als Ammoniak und baut sie zu Stickstoff und Phosphor ab, als das sie zur Energieerzeugung verwendet werden. Der Polyp bietet der Alge auch Schutz vor Feinden, wogegen sie den Polypen durch ihre Photosynthese mit Nahrung versorgt. Auf diese Weise beziehen die Polypen die Energie, die sie zum Aufbau ihres Kalkskeletts benötigen.23
Wie bei allen Symbiosen werden auch in der Symbiose von Polyp und Alge die Bedürfnisse beider Organismen vollständig, und auf die denkbar einfachste Weise befriedigt. Es ist offensichtlich, dass es ein einziger Schöpfer ist, dem die Bedürfnisse dieser beiden Lebewesen bekannt sind und der sie deshalb zusammengebracht hat. Diese Organismen wurden von Gott in der Weise erschaffen, dass sie sich gegenseitig vervollständigen und ihre Bedürfnisse gegenseitig erfüllen.
Gott offenbart uns Seine unendliche Kunstfertigkeit und Sein unbegrenztes Wissen in den verschiedenen Lebensformen, mit ihrem unvergleichlichen Design und ihren erstaunlichen Eigenschaften, mit denen Er die Ozeane bevölkert hat. Gott erinnert uns im Quran daran:
Die Entwicklungsstadien der Perle sind erstaunlich. Generell wird die Perle von der Perlmuschel erzeugt, von der es viele Arten gibt. Die Schale der Muschel ist ziemlich hart. Sie lässt sich nur sehr schwer öffnen und besteht hauptsächlich aus Kalziumkarbonat, wodurch viele Feinde ferngehalten werden. Kalziumkarbonat spielt auch eine wichtige Rolle in der Perlenbildung der Muschel. Die Muschel wird irritiert, wenn Sand, parasitische Organismen oder andere Fremdkörper in ihr Inneres geraten. Zu ihrem Schutz isoliert Sie den ungebetenen Gast indem sie beginnt, ihn mit Perlmutt zu überziehen. Dieser Überzugsprozess ist die erste Phase in der Perlenbildung. Der eingedrungene Fremdkörper dient als Kern der sich bildenden Perle und im Lauf der Jahre wird Schicht über Schicht des weitgehend aus Kalziumkarbonat bestehenden Perlmutts um den ursprünglichen Eindringling gelegt.
Wie wird das Perlmutt innerhalb der Muschel erzeugt? Die inneren Gewebeschichten der Muschel enthalten die beiden Hauptbestandteile des Perlmutts. In einer Schicht ist ein Mineral namens "Aragonit" vorhanden, das aus Kalziumkarbonat besteht und eine andere Schicht enthält eine Klebesubstanz "Konchiolin", welche das Aragonit in der Perle zusammenhält. Da das Aragonit eine halbdurchsichtige Substanz ist, gibt sie der Perle einen Mattglanz.24 Gewiss ist es gedankenanregend, dass diese beiden Substanzen von der Muschel (einem aus Schale und Fleisch bestehenden Organismus, der nicht einmal über ein Gehirn verfügt) erzeugt werden und dann zusammenkommen, um solch einen köstlichen Gegenstand, wie eine Perle zu bilden, indem sie lediglich ein Staubkorn einhüllen.. Die Perle, welche die Muschel zu ihrem eigenen Schutz bildet, wurde als ein ästhetisches Schmuckstück für den Menschen geschaffen.
Gott macht auf die Perle in einem Vers im Quran aufmerksam:
Symmetrie ist einer der Faktoren, welche dem Universum Harmonie geben. Alle Geschöpfe haben eine symmetrische Struktur. Wenn man sich die Meerestiere ansieht, trifft man auf die selbe Symmetrie; Fische, Krebse, Garnelen... Nehmen Sie eine Handvoll Muschelschalen und legen Sie diese in übersichtlicher Weise aus so werden Sie erneut einer vollendeten Ordnung und Symmetrie in der Anordnung der Linien und deren Abstufung von den größeren zu den kleineren begegnen. Egal welches Geschöpf in der Natur man sich auch vornimmt, man wird stets eine außergewöhnliche Ordnung, vollendete Symmetrie und unvergleichliche Farbenvielfalt beobachten.
Die Verfechter der Evolutionstheorie, die postuliert, dass alles im Universum aufgrund von ungeplanten Zufallsereignissen zustande kam, können diese Farbenvielfalt, Symmetrie und Ordnung, welche in der Natur zum Vorschein kommen, nicht erklären. Es ist offensichtlich, dass solch eine vollendete Ordnung nicht durch Zufall oder planlose und unbewusste Ereignisse erklärt werden kann. Mit keiner ihrer Behauptungen können die Evolutionisten die Bildung der Farben, des Designs oder der Symmetrie erklären, die in den Geschöpfen in der Natur vorhanden sind. Selbst Charles Darwin musste sich diese Tatsache eingestehen, obwohl er selbst der Begründer jener Theorie war:
Ich werte die Fälle von leuchtend farbigen, brütenden, männlichen Fischen und farbenprächtigen weiblichen Schmetterlingen alleine deshalb, weil sie zeigen, dass ein Geschlecht farbig gestaltet worden sein mag, ohne dass diese Schönheit notwendigerweise auf das andere Geschlecht übertragen wird; denn in solchen Fällen kann ich kaum annehmen, dass Schönheit im anderen Geschlecht durch natürliche Auslese verhindert wurde.25
Gewiss kann niemand, der weise und vernünftig ist behaupten, dass die erhabene Schönheit, die uns umgibt, bunte Schmetterlinge, Rosen, Veilchen, Erdbeeren, Kirschen, in ihren leuchtenden Farben, sowie Papageien, Pfauen, Leoparden, kurz gesagt, die ganze Erde mit all ihrer Pracht, durch Zufall ins Dasein kam. Gott hat alle Lebewesen mitsamt ihren Eigenheiten erschaffen. Das Wissen Gottes umgibt uns von allen Seiten. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Das wird im Quran auf diese Weise erklärt:
Darüber hinaus sind die wunderschönen Flügel nicht die einzigen bemerkenswerten Eigenheiten des Schmetterlings. Das anatomische Design der Schmetterlinge ist ebenso perfekt in jeder Hinsicht. Die Schmetterlinge ernähren sich, indem sie Nektar aus den Blüten saugen. Die meisten Schmetterlinge haben ein rüsselartiges Organ, mit dem sie eine Flüssigkeit, die in der Tiefe des Blütenkelchs liegt, erreichen können. Dieser Rüssel ist eine lange Röhrenzunge, die sie verwenden um Wasser oder Blütennektar aufzusaugen. Der Schmetterling rollt diese Zunge ein, wenn sie nicht verwendet wird. Ausgerollt kann dieser Rüssel die dreifache Körperlänge des Schmetterlings haben.
Wie andere Insekten haben auch Schmetterlinge ein Skelett, das ihren Körper äußerlich einhüllt. Dieses Außenskelett oder Exoskelett, das auch Hauptpanzer genannt wird, besteht aus harten Platten, die mit weichem Gewebe miteinander verbunden sind, und einer Rüstung ähnlich sehen. Die harte Substanz ist Chitin. Die Bildung dieser Schicht kommt durch einen sehr interessanten Prozess zustande. Wie allgemein bekannt ist, unterziehen sich Schmetterlinge einem ziemlich komplexen Entwicklungsprozess, der Metamorphose genannt wird. Die Schmetterlingsraupe verpuppt sich zuerst, bevor sie ein Schmetterling wird. Während dieses Vorgangs der Metamorphose finden feine Änderungen in den Flügeln, den Fühlern, den Beinen und anderen Körperteilen statt. Auch die Zellen in verschiedenen Schlüsselstellungen, wie etwa den Flugmuskeln und Flügeln, untergehen eine Reorganisation in jeder Phase der Metamorphose. Außerdem machen gleichzeitig mit diesen Veränderungen fast alle physiologischen Systeme, wie Verdauungs-, Ausscheidungs- und Atmungssystem, einen gewaltigen Umstellungsprozess durch.26
Die Vielfalt in dem, den Schmetterlingen zueignen Design, einschließlich das ihrer Flügel ist das absolute Eigentum Gottes, des Allmächtigen Urhebers der Schöpfung, Der jedes Seiner Geschöpfe mit denjenigen Eigenschaften und Fähigkeiten ausgestattet hat, deren es bedarf.
Den mittleren Teil der Feder bildet ein langer, harter, hohler Kiel. An beiden Seiten dieses Schafts erstreckt sich eine "Fahne", welche aus einer dichten Reihe von Federästen oder sekundären Kielen besteht. Die Federn, deren Länge und Elastizität unterschiedlich sind, verleihen dem Vogel die Fähigkeit, die Luft optimal auszunützen. Darüber hinaus treffen wir auf weitere interessante Strukturen, wenn wir uns die Einzelheiten etwas näher betrachten. Jede der, die Fahne ausmachenden Federäste hat weitere Fasern oder Fiedern, die Radii oder Radien genannt werden, und die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Diese Radien sind mit mikroskopisch kleinen Widerhaken, die "Hamuli" genannt werden, miteinander verhakt. Mithilfe dieser Widerhäkchen sind die Radien mit den jeweiligen benachbarten wie ein Reißverschluss ineinander verhakt.27
An einer einzelnen Kranichfeder besteht die Fahne auf jeder Seite des Schafts aus etwa 650 Haarfedern. Jede einzelne dieser Haarfedern hat 600 Radien und die Radien wiederum sind mit 390 Hamuli verhakt, die wie die zwei Hälften eines Reißverschlusses ineinandergreifen. Diese Radien, die mit ihren jeweiligen Nachbarn mit jenen Widerhäkchen verhakt sind, sind so dicht aneinandergeschmiegt, dass z.B. Rauch, den man auf die Feder blasen würde, die Fahnen nicht durchdringen könnte. Falls das Gefüge der Widerhaken aus irgend einem Grund unterbrochen wurde, genügt es, dass der Vogel sein Gefieder schüttelt, oder in Fällen wüsteren Zerzaustseins, mit seinem Schnabel die Federn ausrichtet, um diese wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzubringen. Die Struktur der Federn eines Vogels sind von äußerster Bedeutung für seine Fähigkeit zu fliegen. Der Vogel kann deshalb fliegen, weil die Federn es verhindern, dass die Luft sie durchdringt.
Außer dem detaillierten Design in den Vogelfedern, ist auch die reiche Farbenvielfalt, in der sie vorkommen sehr beachtenswert. Die Farbenvielfalt ist durch Pigmente bedingt, die in den Federn vorhanden sind und die gespeichert werden, wenn die Feder sich zuerst entwickelt, jedoch auch aufgrund von Lichteinfall. Die Federn, die aus Keratin bestehen, werden in bestimmten Zeitabschnitten erneuert, da sie durch Umwelteinflüsse relativ schnell verschleißen. Der Vogel erhält sein farbenprächtiges Federkleid jedoch jedesmal zurück, weil die Federn des Vogels sich weiterentwickeln, bis sie die, dem typischen Design der Spezies zueigne erforderliche Länge, und die einzigartige Färbung erreichen.
Die unermessliche Vielfalt an Farben und Mustern in den Vogelfedern, zusammen mit dem detaillierten Design der Flügel sind ein deutlicher Hinweis auf die erhabene Kunstfertigkeit und Weisheit Gottes, die in der Schöpfung zum Ausdruck kommen.