WUNDERBARE GESCHÖPFE I - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

Einleitung


Denken Sie einen Augenblick über die Dinge nach, die Sie tun, wenn Sie am Morgen erwachen. Sie öffnen die Augen, atmen, recken sich, stehen auf und laufen umher, essen und bekleiden sich. Sie sprechen mit ihren Angehörigen und hören, was diese Ihnen sagen. Dann gehen Sie nach draußen, oder schauen durch das Fenster hinaus und sehen den strahlend blauen Himmel; Sie mögen selbst die Vögel vor ihrem Ihrem Fenster singen hören. Während Sie ein fallendes Blatt beobachten, sehen Sie die reifen Äpfel am Baum. Sie spüren die Wärme der Sonne und den Wind auf Ihrem Gesicht. Es sind Menschen auf der Straße, die zu Fuß oder in ihren Autos irgendwo hingehen. Kurz gefasst, ein neuer gewöhnlicher Tag hat für Sie begonnen. Was Sie sehen und hören sind ganz alltägliche Dinge, und so brauchen Sie nicht bewusst darüber nachdenken.
Nun versuchen Sie auf eine andere Weise zu denken. Nehmen Sie an, Sie hätten seit Ihrer Geburt in einem einzigen Raum gelebt. Dieser Raum ist vollkommen geschlossen und hat nicht einmal ein kleines Fenster, durch das Sie nach draußen sehen könnten. Er hat nur ein paar einfache Möbel für Ihre Grundbedürfnisse. Nehmen Sie an, dass Sie in diesem Raum, in dem Sie Ihr Leben fristen, nur mit ein paar Arten von Speisen und Getränken versorgt werden, die Ihnen das Überleben ermöglichen. Wir wollen annehmen, dass es keinerlei Kommunikationsmittel, wie Telefon, Radio oder Fernsehen in dem Zimmer gibt, durch welche Sie Information von draußen erhalten könnten, und daher hätten Sie keinerlei Kenntnisse über irgend etwas, mit Ausnahme einiger weniger Dinge.
Dann nehmen Sie an, dass Sie aus diesem Raum, in dem Sie Ihr ganzes bisheriges Leben verbracht haben, hinausgeführt werden und die Außenwelt zum ersten Mal sehen. Was würden Sie in solch einer Situation über die Welt denken?
Die Fülle der Ansicht, die sich Ihren Augen bietet, das Vorhandensein des Lichts, die Wärme der Sonne, die auf Ihr Gesicht trifft, die tiefblaue Farbe des Himmels und die rein weißen Wolken, all das würde Ihnen sicher fast die Sinne benehmen.
Glitzernde Sterne, die am Nachthimmel erscheinen, Berge, die sich in ihrer Majestät bis in den Himmel erheben, Flüsse und Ströme, deren Schönheit alle Menschen bezaubert, Seen und Meere, Regengüsse, die der Erde Leben bringen, grüne Bäume, farbenreiche Veilchen, Gänseblümchen, Nelken, Lilien und Rosen mit ihren angenehmen Düften, Früchte, wie Orangen, Wassermelonen, Pflaumen und Pfirsiche, von denen jede ihren eigenen Geschmack beschert, Katzen, Hunde, Kaninchen und Gazellen, die Regungen des Mitgefühls und der Fürsorge in uns erwecken, Schmetterlinge in ihrer Farbenpracht und ihrem ästhetischen Charme, Vögel und Unterwassergeschöpfe...
Wenn Sie all diese Dinge sehen, wird es Ihnen fast schwindelig, und Sie wollen wissen, wer diese wundervollen Erscheinungen zusammengestellt hat. Wenn Sie die Farben der Früchte sehen und ihre Aromen einatmen, wollen Sie wissen, wer sie so verführerisch gefärbt hat und ihnen solche anziehenden Gerüche gab. Wenn Sie eine Melone kosten oder in einen Apfel beißen, erkennen Sie, wie ausgezeichnet und unterschiedlich ihr jeweiliger Geschmack ist, und Sie wundern sich, wie diese süße Substanz in solch eine, mit einer festen Schale eingehüllten Form gelangte. Wenn Sie die Samen der Frucht in einer festgelegten Anordnung sehen, wollen Sie wissen, wer ihr Design erstellt hat.
Jedes neue Ding, das Sie sehen und jede neue Information, die Ihnen zugänglich wird, erwecken neue Begeisterung in Ihnen. Sie versuchen Grund und Ursache von allem zu ergründen. Sie lernen, dass Melonen ihre Samen brauchen, um sich zu vermehren, dass Vögel ihre Federn haben um fliegen zu können, dass das Licht von der Sonne ausgestrahlt wird, und dass Sauerstoff und Wasser lebensnotwendig für alle Lebewesen sind. Sie lernen über die Bedeutung des Vorhandenseins von Seen und Meeren, über die Tatsache, dass alle Art von Information über die Pflanzen, verschlüsselt in ihren Samen vorhanden ist, sowie viele andere faszinierende Einzelheiten. Jedes Stück von Information, das Sie zur Kenntnis nehmen, ermöglicht es Ihnen diese Herrlichkeit selbst noch tiefer zu verstehen.
Darüber hinaus wird Ihr Erstaunen noch weiter wachsen, wenn Sie sich bewusst werden, dass das, was Sie zu lernen begannen, nur einen winzigen Bruchteil der Charaktereigenschaften der Lebewesen ausmacht, die auf der Erde existieren, dass, in der Tat alles, in einer allumfassenden gegenseitigen Abhängigkeit zusammenarbeitet, dass es Geschöpfe gibt, die Sie nicht sehen können und Stimmen, die Sie nicht hören können, und dass es wunderbare Systeme im Universum gibt.
Während sich Ihnen diese detaillierten Stücke von Information eins nach dem anderen eröffnen, wird Ihr Geist wiederholt die gleichen Fragen stellen. Wie kamen all diese wunderbaren Lebewesen ins Dasein? Wie kam ich selbst ins Dasein? Da alles einen Sinn und Zweck hat, wozu bin ich hier?
Wenn Sie aus dem Raum, in dem Sie so viele Jahre verbracht haben herauskommen, werden Sie nachsinnen und nach Antworten auf Ihre Fragen suchen, da Sie solch eine Vielfalt wundervoller Perspektiven der Schöpfung auf der Erde entdecken werden. Jede Antwort auf Ihre Fragen wird dieses Element enthalten: "Mit Sicherheit gibt es da ein Wesen, das all diese Dinge macht." Da Sie nicht durch einen achtlosen Geist gelähmt sind und die Dinge nicht durch einem Vorhang der Angewohnheit betrachten, werden Sie gewiss zu der Folgerung kommen, das alles von einem Schöpfer erschaffen worden ist. Das ist es in der Tat, was der Mensch tun sollte: Dinge nicht aus Gewohnheit zu sehen und hinzunehmen, sondern Fragen zu stellen...
Ebenso, wie es Ingenieure gibt, welche die Stahlbetonbrücken entworfen haben, über die wir täglich fahren, so gibt es auch einen Designer, Der die Struktur unserer Knochen entworfen hat, deren Stärke der des Stahls verglichen wurde. Niemand kann behaupten, dass rohes Eisenerz und Kohle gemischt werden können, um dann durch Zufall Stahl zu bilden, und wiederum, dass der Stahl mit Zement verbunden wird, um in gleicher Weise Brücken zu bauen. Jedermann weiß, dass die Urteilsfähigkeit eines Menschen, der solche Dinge behaupten würde, bezweifelt werden muss.
Und dennoch, trotz dieser Tatsache, gibt es Leute, die es wagen zu behaupten, dass alle lebendigen Dinge auf der Erde, das Firmament, die Sterne, kurz gesagt alles, durch Zufall ins Dasein geriet. Einem intelligenten Menschen jedoch, der innehält und über diese Dinge nachdenkt, ist es offensichtlich, dass solche Behauptungen eines ungeplanten, unwillkürlichen Entstehens völlig irrational sind.

Die Absurdität des Zufalls
Die Leute, welche die Theorien des Zufalls erfinden und unterstützen, sind Produkte einer materialistischen und evolutionistischen Mentalität. Indem sie behaupten, dass das Universum keinen Anfang und kein Ende hat, und dass es nicht die Schöpfung eines Schöpfers ist, erklären diese Leute, dass Milliarden von Galaxien, die ihrerseits aus Milliarden von Sternen bestehen, all die Himmelskörper, Planeten, Sterne mitsamt den perfekten Systemen, die ihre Existenz aufrechterhalten, als Ergebnis unkontrollierter Zufallsereignisse entstanden seien. In ähnlicher Weise behaupten sie, dass trotz der phantastischen Ordnung im Universum, auch die Lebewesen durch Zufall ins Dasein kamen.
Im Licht dieser Information erscheint es, als betrachteten sie den "Zufall" als eine schöpferische Macht. Doch irgend eine andere Wesenheit als Gott, als eine schöpferische Macht zu betrachten, ist nichts anderes als Götzendienst. In anderen Worten, die Evolutionisten huldigen einem Götzen, namens "Zufall". Das wird jedem sehr klar, der sich etwas näher mit der darwinistischen Literatur befasst.
Es gibt zahllose Beispiele von lebenden Geschöpfen, die nach dem Glauben der Evolutionisten von dem "Götzen des Zufalls" geschaffen wurden. So glauben die Evolutionisten z.B., dass die erste lebendige Zelle, die der Ursprung aller Lebewesen gewesen sein soll, das Erzeugnis dieses Götzen war. Diesem Glauben entsprechend kamen eines Tages als Ergebnis von Blitz, Regen und verschiedenen anderen natürlichen Phänomenen eine Anzahl von Atomen zusammen, um ohne irgendwelche vorherige Planung Aminosäuren zu bilden. Diese Aminosäuren verbanden sich dann ihrerseits um Proteine hervorzubringen, welche die Grundlage der Körperzellen aller Lebewesen darstellen. Dieser Vorgang wurde durch die "Macht des Zufalls" bewerkstelligt. Daraufhin formten die Proteine dann auf diese Weise sofort die erste lebende Zelle, wiederum durch Zufall. Das Werk des Zufalls war damit jedoch noch nicht zu Ende.
Entsprechend der evolutionistischen Sophistereien war der Götze "Zufall" selbst die treibende Kraft hinter dem Aufkommen der Millionen von Spezies auf der Erde. Er brachte zuerst einen Fisch ins Dasein, und da er fand, eine einzige Art von Fisch sei nicht genug, gestaltete er Hunderttausende von Fischspezies, und da Hunderttausende von Fischspezies nicht genug waren, brachte er zusammen mit ihnen noch andere Meergeschöpfe ins Dasein und schaffte eine Umwelt von atemberaubender Pracht am Meeresboden. Dann dachte dieser selbe Götze "Zufall", dass das Unterwasserleben nicht genug war, und so nahm er einige strukturellen Änderungen im Körper eines Fisches vor, die ihn befähigen würden, an Land zu leben. Mit Hilfe von allmählichen Änderungen, die aufs Geratewohl stattfanden, trug es sich so zu, dass die Flossen des Fisches in Füße verwandelten und die Kiemen zu Lungen wurden, so dass der Fisch in der Luft atmen konnte. Und trotzdem gab es noch nicht die Vielfalt der Spezies, die wir heute sehen, und so fuhr "Zufall" angeblich fort mit seiner Zauberei...
Wie wir im Weiteren an vielen Beispielen sehen werden, können lebende Organismen nur überleben, wenn ihre Organe vollständig entwickelt und voll funktionsfähig sind. Versagen oder Funktionsstörungen einiger Organe würden den Tod eines Organismus innerhalb weniger Minuten oder höchstens in ein paar Tagen hervorrufen. Den Behauptungen der Evolutionisten gemäß jedoch, hat der Götze "Zufall" die Einzelheiten der lebendigen Dinge in vollkommener, fehlerloser Weise, bewusst und sorgfältig über Millionen von Jahren hinweg erdacht, entworfen und gestaltet.
Wie wir aus diesen Beispielen ersehen können, ist der Zufall für die Evolutionisten eine Art Gott, der machen kann, was er will, jedes beliebige Ding unversehens gestalten und ein Tier in ein anderes verwandeln kann. Zusätzlich zu all diesen Fähigkeiten kann er Farben, Aussehen und Geschmack aller lebendigen und nicht-lebenden Dinge in der höchst ästhetisch vorstellbaren Weise anordnen.
Der Götze "Zufall" teilt den Früchten gemäß der Saison Vitamine zu und macht sie saftig und nahrhaft. Er gewährleistet, dass ihr jeweiliger Geruch und Geschmack überall ähnlich ist. Zudem verfügt er über das Wissen darüber, wie all die Information, die eine Pflanze jemals benötigen wird, in einem winzigen Samenkorn untergebracht wird.
Was wir bisher erwähnt haben, stellt die generellen Richtlinien der Postulate dieser materialistischen und evolutionistischen Mentalität dar. Gewiss ist es für jeden Menschen, der über Vernunft und Gewissen verfügt, eine offensichtliche Tatsache, dass all die gegebenen Beispiele nicht durch Zufall realisierbar sind, der jedoch die einzige Ursache ist, welche die Evolutionisten anzubieten haben. Man stelle sich nur einmal diese Frage: Können Zufälle in der Weise zusammentreffen, dass sie Autobahnen und Speditionsunternehmen hervorbringen und zudem Gewähr leisten, dass das gesamte Transportwesen problemlos funktioniert? Zweifelsohne ist es unmöglich, dass solche Dinge zufällig zustande kommen können. Ebenso, wie es unmöglich ist, dass ein Speditionsunternehmen durch Zufall zustande kommt, kann auch das Blutkreislaufsystem des Körpers nicht von ungefähr entstehen. In der gleichen Weise, wie es einer Gruppe von Leuten bedurfte, den Eiffelturm zu entwerfen, jede einzelne seiner Stahlstreben herzustellen, auf genau bestimmte Größen zuzuschneiden, die Teile entsprechend des Bauplans zusammenzufügen und ihn stabil zu machen, gibt es eine Macht, welche die Knochen im menschlichen Körper erschuf. Diese Knochen, die alle die erforderlichen Größen haben, wurden in optimaler Weise, entsprechend dem Design des menschlichen Körpers placiert, und durch das Aneinanderfügen dieser Knochen wurde ein starkes Skelett geschaffen. Das ist eine Macht, die alles in sich einschließt und allem, was es in der Natur gibt, überlegen ist. Sie kann mit nichts verglichen werden. Der Inhaber dieser Macht ist Gott, der Schöpfer der Himmel und der Erde und all dessen, was sie beinhalten.
All die bisher gezogenen Vergleiche und die Beispiele, die in diesem Buch gegeben werden, behandeln nur einen minimalen Teil der Vielfalt von Gottes Kunstfertigkeit in der Schöpfung. Es werden z.B. nur einige generelle Eigenschaften der Schmetterlinge erwähnt, wohingegen ganze Seiten von Büchern alleine über die Augen der Schmetterlinge geschrieben wurden. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Spezies von Schmetterlingen, von denen jede einzelne eine ihr zueigne spezifische Ausstattung hat. In diesem Buch werden nur einige Charakteristiken des menschlichen Körpers in genereller Weise behandelt, wobei umfangreiche Bücher und Forschungsarbeiten zum Thema des Knochengerüsts alleine erhältlich sind. Es gibt ganze Bücher, die der Hornhaut des menschlichen Auges, den Flügeln eines Insekts, oder selbst nur der Substanz dieser Flügel gewidmet sind.
All das liefert konkrete Beweise für die Existenz Gottes. Gott umfaßt alles mit Seinem Wissen, und jeder, der das versteht, wird unverzüglich die Herrlichkeit erkennen, die überall in der Schöpfung zutage tritt. Jeder Mensch erfasst die Größe Gottes entsprechend dem Ausmaß seiner eigenen Weisheit und seines Gewissens. Entsprechend ist es auch die höchste Pflicht eines Menschen, der begonnen hat, die Allmacht und unendliche Kunstfertigkeit Gottes zu erkennen, sich dem wahren Schöpfer dieser Schönheiten, die er betrachtet, zuzuwenden und sein Leben in der, von Gott gebotenen Weise zu führen. Gott erklärt Seine Stellung im Quran in folgender Weise:
Derart ist Gott, euer Herr! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure 6:102 – al-An’am)

Vom Nichtvorhandensein ins Dasein: Der Urknall


Wußten Sie, dass alles, was Sie um sich herum sehen, Ihr eigener Körper, das Haus in dem Sie wohnen, der Sessel in dem Sie sitzen, Ihre Mutter, Ihr Vater, die Bäume, Vögel, die Erde, die Früchte, kurz gefasst, alle lebendigen Dinge und anorganische Materie, die Sie sich je vorstellen können, sich durch das ursprüngliche Zusammentreffen von Atomen verwirklichten, das durch den Urknall, oder "Big Bang" verursacht wurde? Waren Sie sich der Tatsache bewusst, dass nach dieser gewaltigen Explosion eine perfekte Ordnung im Universum zustande kam? Was ist also dieser "Big Bang"?
Während des vergangenen Jahrhunderts wurde durch eine Unzahl von Experimenten, Beobachtungen und Berechnungen, die mithilfe fortgeschrittener technologischer Hilfsmittel durchgeführt wurden, über alle Zweifel erhaben bestätigt, dass das Universum einen Anfang hatte. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich das Universum in einem Zustand kontinuierlicher Ausdehnung befindet und schlossen daraus, dass diese, falls sie zeitlich zurückverfolgt würde, in einem einzigen Punkt begonnen haben mußte. Und es ist in der Tat die Erkenntnis der heutigen Wissenschaft, dass das Universum in der Explosion dieses einzigen Punktes seinen Ursprung hatte. Diese Explosion wurde der "Big Bang" oder Urknall genannt.
Die Errichtung einer perfekten Ordnung nach dem Urknall ist in keiner Weise eine Erscheinung, die als ein gewöhnliches Ereignis angesehen werden kann. Man bedenke die Tatsache, dass Tausende Arten von Explosionen auf der Erde stattfinden, als Folge deren sich jedoch niemals Ordnung entwickelt. Alle von ihnen haben eher verheerende, schädliche und zerstörerische Folgen. Wenn man z.B. die Explosionen von Atom- oder Wasserstoffbomben, Vulkanausbrüche, Explosionen von Naturgas und die Explosionen, die in der Sonne stattfinden, betrachtet, kann man stets verheerende Auswirkungen beobachten. Eine Explosion bringt niemals ein konstruktives oder geordnetes Resultat hervor. Entsprechend der wissenschaftlichen Daten jedoch, die mittels moderner Technologie ermittelt wurden, führte der Millionen von Jahren entfernte "Big Bang" zu einem Übergang von Nichtvorhandensein ins Dasein, und zwar zu einer sehr geordneten und harmonischen Existenz.
Man bedenke nur das folgende Beispiel: Es findet eine unterirdische Explosion von Dynamit statt, und nach dieser Explosion erscheint plötzlich der prunkvollste Palast, den die Welt je gesehen hat, mit wunderschönen verzierten Fenstern und Türen und exquisiter Einrichtung. Erscheint es in irgend einer Weise vernünftig, zu argumentieren: "Das entstand durch Zufall"? Könnte so etwas von alleine ins Dasein kommen? Mit Sicherheit nicht!
Das Universum, das nach dem Urknall ins Dasein kam, ist ein, mit phantastischer Sorgfalt und Präzision entworfenes, wunderbares System, das in keinem Vergleich zu einem bloßen irdischen Palast steht, und in Anbetracht dessen muss die Behauptung, dass das Universum von selbst ins Dasein kam, völlig sinnlos erscheinen. Das Universum kam auf einmal aus dem Nichtvorhandensein ins Dasein, und das weist uns auf die Existenz eines Schöpfers hin, der die Materie aus dem Nichts erschuf und sie vollständig und jeden Augenblick unter Seiner Kontrolle erhält. Er ist Allwissend und Allmächtig; dieser Schöpfer ist Gott dessen Schöpferkraft unbegrenzt ist.
Das Konzept der Größe im Weltall
Im Universum sind unzählige Systeme tätig. Gott unterhält volle Kontrolle über all diese Systeme, selbst wenn wir uns dessen nicht gewahr sind, z.B. während wir lesen, oder spazieren gehen oder schlafen. Gott hat das Universum mit seinen unzähligen Einzelheiten erschaffen, um dem Menschen Verständnis davon zu übermitteln, dass Seine Macht unbegrenzt ist. Im Quran spricht Gott die Menschen an und erklärt den Grund für die Erstellung der Ordnung im Kosmos, wie folgt:
Gott ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und vor der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Gott Macht über alle Dinge hat und dass Gott alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst. (Sure 65:12 – at-Talaq)
Dieser Erlass enthält so viele Einzelheiten, dass der Mensch unmöglich wissen kann, wo er anfangen sollte, darüber nachzudenken.
Jedermann weiß z.B., dass das Universum eine immense Ausdehnung hat, doch wenn wir anfangen, darüber nachzudenken, welche Ausmaße es in konkretem Sinn hat, so müssen wir uns mit Konzepten befassen, die von ganz anderer Art sind, als das was wir normalerweise erfassen. Der Durchmesser der Sonne ist 103-mal so groß, wie der der Erde. Wir wollen das anhand eines Beispiels veranschaulichen. Wenn wir uns die Erde in der Größe einer Glasmurmel vorstellen, so wäre die Sonne eine Kugel, doppelt so groß wie ein Fußball. Interessant dabei ist die Entfernung zwischen ihnen. Um ein Modell zu erstellen, das den tatsächlichen Maßstab widerspiegelt, müssten wir die Entfernung zwischen der Erde von Murmelgröße und der Sonne von zweifacher Fußballgröße auf etwa 280 Meter abmessen, und die Sterne, die über unser eigenes Sonnensystem hinaus existieren, müssten kilometerweit entfernt placiert werden.
Mit diesem Vergleich mögen Sie eine Vorstellung davon gewinnen, wie groß unser Sonnensystem ist, doch verglichen mit der Galaxie der Milchstraße, in der es gelegen ist, ist es nur winzig, denn in dieser Galaxie gibt es etwa 250 Milliarden Sterne, wie unsere Sonne, von denen die meisten noch weitaus massiver sind als sie.
Unsere Sonne befindet sich auf einem der Ausläuferarme dieser spiralförmigen Galaxie. Interessant jedoch ist, dass die Milchstraße ihrerseits ein sehr "kleiner" Ort ist, wenn wir sie innerhalb des Gesamtzusammenhangs des Weltalls sehen, denn es gibt auch noch andere Galaxien im Weltraum – entsprechend einiger Schätzungen so viel wie insgesamt etwa 300 Milliarden...
Selbst diese wenigen Beispiele, die wir bezüglich der Dimensionen und großen Entfernungen zwischen den Himmelskörpern gegeben haben, mögen genügen, um aufzuzeigen, dass die Kunstfertigkeit Gottes in der Schöpfung unvergleichlich ist, sowie die Tatsache, dass Er keine Teilhaber in der Schöpfung hat, und dass Er über absolute Allmacht verfügt. Gott fordert die Menschen in folgender Weise auf, über diese Fakten nachzudenken:
Seid ihr etwa schwerer zu erschaffen oder der Himmel, den Er erbaute? Er erhöhte sein Gewölbe und formte ihn. (Sure 79:27-28 – an-Nazi'at)
Die makellose Ordnung im Sonnensystem
Wenn Sie ins Freie gehen, fällt das Sonnenlicht auf Ihr Gesicht, ohne Sie zu stören, und das verdanken Sie der perfekten Ordnung, die im Sonnensystem vorherrscht. Die Sonne, die angenehme Wärme und Licht zu unserem Nutzen übermittelt, ist tatsächlich wie eine unergründlich tiefe Grube, die aus roten Gaswolken besteht und aus Wirbelwinden von gigantischen Flammen, die aus der siedenden Oberfläche Millionen von Kilometern weit hervorstieben, und aus kolossalen Tornados, die sich aus den Tiefen zur Oberfläche erheben. Diese wären tödlich für die Menschheit, doch die Atmosphäre und das Magnetfeld der Erde filtern all die tödlichen und schädlichen Strahlungen der Sonne ab, bevor sie uns erreichen. Diese perfekte Ordnung im Sonnensystem ist es, welche die Erde zu einem bewohnbaren Planeten macht.
Wenn wir die Struktur des Sonnensystems betrachten, finden wir ein sehr fein abgestimmtes Gleichgewicht. Was die Planeten des Sonnensystems davon abhält von dem System abzufallen und in die eisige Kälte des Alls geschleudert zu werden, ist das Gleichgewicht zwischen der Anziehungskraft der Sonne und der Zentrifugalkraft der Planeten. Die Sonne zieht alle Planeten des Systems mit der enormen Gravitationskraft an, die sie ausübt, während die Planeten dieser Anziehung fortwährend die Zentrifugalkraft entgegensetzen, die durch ihre umkreisende Bewegung auf ihren Umlaufbahnen erzeugt wird. Wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Planeten jedoch nur ein wenig geringer wäre, würden sie von der Sonne so stark angezogen werden, dass sie auf den Sonnengiganten fallen, und von ihm mit einer enormen Explosion verschluckt werden würden. Im umgekehrten Fall, wenn die Planeten die Sonne mit einer etwas höherer Geschwindigkeit umkreisten, würde die Gravitationskraft der Sonne nicht ausreichen, sie zu halten, und sie würden ins endlose Nichts des Alls geschleudert. Es wurde jedoch ein sehr feines Gleichgewicht erstellt, und das System besteht fort, weil es dieses Gleichgewicht aufrechterhält.
Hierbei ist es bedeutend, zur Kenntnis zu nehmen, dass das obig erwähnte Gleichgewicht für jeden einzelnen Planeten getrennt errichtet wurde, da jeder Planet eine ihm zueigne Entfernung von der Sonne hat, sowie auch eine unterschiedliche Masse. Aus diesem Grunde wurde für jeden eine unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeit festgelegt, um sowohl eine Kollision mit der Sonne, wie ein Katapultieren in den Weltraum zu verhindern.
Dieses Beispiel ist nur ein minderer Beweis des wunderbaren Gleichgewichts innerhalb des Sonnensystems. Jedermann, der mit Vernunft begabt ist, kann verstehen, dass ein Gleichgewicht, welches riesige Planeten und das gesamte Sonnensystem in eine Ordnung versetzt, und überdies diese Ordnung Tag für Tag und Jahrhundert für Jahrhundert aufrechterhält, nicht durch Zufall entstehen konnte. Es ist offensichtlich, dass diese Ordnung sorgfältig geplant worden sein muss. Gott, der Allmächtige Gott zeigt uns durch die perfekten Einzelheiten, die Er im Universum geschaffen hat, dass alles Seiner Kontrolle unterliegt. Astronomen, wie Kepler und Galileo, Wissenschaftler, die daran arbeiteten, das außergewöhnlich empfindliche Gleichgewicht im Sonnensystem zu erforschen, erklärten wiederholt, dass dieses System auf ein sehr offensichtliches Design hindeute und einen klaren Beweis für die Herrschaft Gottes über das gesamte Universum darstelle. Gott erschafft und erhält alles mit Seinem absolut unbegrenzten Wissen, Er verfügt über unbegrenzte Macht.
Die Erde – der Planet ohnegleichen
Denken Sie einen Augenblick darüber nach, was der Mensch zum Überleben braucht. Wasser, die Sonne, die Atmosphäre, Pflanzen und Tiere..., alle Arten von Einzelheiten und Voraussetzungen, die Ihnen momentan in den Sinn kommen, oder nicht gegenwärtig sein mögen, sind auf der Erde vorhanden. Darüber hinaus können wir, wenn wir etwas tiefer nachforschen, sehen, dass all diese lebensnotwendigen Erfordernisse in einem Netz von aufeinander bezogenen Einzelheiten miteinander verbunden sind, und dass diese Einzelheiten in voller Genüge auf der Erde vorhanden sind. Alles auf der Erde, ihre Lebewesen, Pflanzen, das Firmament und die Meere, wurden in der besten und vollkommensten Weise erschaffen um der Existenz und dem Überleben der Menschheit dienlich zu sein.
Neben der Erde gibt es auch noch andere Planeten in unserem Sonnensystem. Unter all diesen Planeten jedoch ist die Erde der einzige, der für das Leben geeignet ist. Die Entfernung der Erde von der Sonne, ihre Umdrehungsgeschwindigkeit um ihre Achse, die Neigung ihrer Achse gegen die Ebene ihrer Umlaufbahn, die Struktur der Erdoberfläche und viele andere unabhängige Faktoren dieser Art gewährleisten ein gemäßigtes Klima auf unserem Planeten, das dem Leben angemessen ist, sowie die ebenmäßige Ausbreitung dieses Klimas über die gesamte Erde. Die Zusammensetzung der Erdatmosphäre und die Größe der Erde sind genau den Erfordernissen entsprechend. Das Licht, das uns von der Sonne zukommt, das Wasser, das wir trinken und die Nahrungsmittel, deren wir uns erfreuen, sind unserem Leben äußerst zuträglich.
Kurz gefasst, jede eingehende Betrachtung des Planeten, den wir bewohnen, wird uns deutlich zeigen, dass die Erde speziell für den Menschen gestaltet wurde. Um es uns zu verdeutlichen, dass die Bedingungen auf der Erde speziell geschaffen wurden, genügt es, einen kurzen Blick auf die anderen Planeten zu werfen. Man betrachte sich z.B. Mars. Die Atmosphäre des Mars ist ein giftiges Gasgemisch, das einen starken Kohlendioxydgehalt aufweist. Es gibt kein Wasser auf der Oberfläche dieses Planeten. Enorme Krater, die durch den Einschlag von massiven Meteoren gebildet wurden sind auf dem nebenstehenden Bild klar erkenntlich. Was das Wetter anbelangt, so sind ungeheure Stürme und Sandstürme, die monatelang anhalten an der Regel. Die Durchschnittstemperatur beläuft sich auf – 53oC.
In Anbetracht dieser Eigenschaften und Bedingungen insgesamt, ist Mars, der unter unseren Nachbarplaneten der Erde am nächsten kommt, ein offensichtlich "toter" Planet, auf dem kein Leben möglich ist. Dieser Vergleich zeigt deutlich, dass die Gegebenheiten, welche die Erde zu einem bewohnbaren Ort machen, ein wahrhaft enormer Segen sind. Der Alleinige Schöpfer, der den ganzen Kosmos erschaffen und mit seinen Sternen, Planeten, Bergen und Meeren in Vollkommenheit gestaltet hat, ist Gott. Wir sind Ihm unser ganzes Leben lang zu Dank verpflichtet für Seine Schöpfungen und Segnungen und sollten Ihn als einen Freund und Beschützer annehmen. Gott alleine, der der Eigner all dieser Dinge ist, gebührt aller Preis. Im Quran weist uns Gott auf diese Tatsache hin:
Ist nun Der, Welcher erschafft, etwa gleich dem, der nichts erschafft? Bedenkt ihr es denn nicht? Und wenn ihr die Gnaden Gotts aufzählen wolltet, ihr könntet sie nicht beziffern. Gott ist wahrlich verzeihend und barmherzig. (Sure 16:17-18 – an-Nahl)
Die ausdrücklich entworfene Zusammensetzung der Atmosphäre
Atmen mag für Sie nichts weiter bedeuten, als das Einziehen und Ausstoßen von Luft. Damit dieser Vorgang jedoch einwandfrei funktioniert, wurde ein System erstellt, das in jeder Hinsicht vollkommen ist. Wir brauchen nicht die geringste Anstrengung zu machen, um zu atmen. In der Tat, die meisten Leute haben wahrscheinlich niemals bewusst über diesen Vorgang nachgedacht. Jeder Mensch muss ununterbrochen atmen, von dem Augenblick, an dem er das Licht der Welt erblickt, bis zum Tod. Alle notwendigen Voraussetzungen dafür, sowohl in unserem Körper, wie in der Umwelt, wurden von Gott geschaffen und deshalb sind wir in der Lage unbeschwert in dieser Weise zu atmen.
Die erste Voraussetzung dafür, dass ein Mensch atmen kann, ist, dass die Verteilung der Gase in der Atmosphäre im rechten Verhältnis ist. Selbst eine geringe Veränderung in diesem Verhältnis könnte sich als tödlich erweisen, doch solch ein Versagen kommt nie vor, weil die Erdatmosphäre ein einzigartiges Gemisch ist, das in der Weise entworfen wurde, dass eine Kombination von höchst spezifischen Voraussetzungen für einen ungestörten Ablauf sorgt.
Die Erdatmosphäre besteht aus Stickstoff (77%), Sauerstoff (21%), Kohlendioxyd (1%), Argon und anderen Gasen. Wir wollen uns zuerst das wichtigste dieser Gase betrachten, den Sauerstoff.
Sauerstoff ist sehr wichtig, da Lebewesen dieses Gas zum Leben benötigen. Wir atmen, um Sauerstoff aufzunehmen. Der Sauerstoffgehalt der Luft wird in einer äußerst empfindlichen Balance erhalten.
Die atmosphärische Aurechterhaltung dieser Balance in Bezug auf den Sauerstoffgehalt wird durch ein perfektes "Recycling"-System bewerkstelligt. Menschen und Tiere verbrauchen ununterbrochen Sauerstoff, während sie Kohlendioxyd erzeugen und abgeben, das giftig für sie ist. Pflanzen dagegen vollführen den genau umgekehrten Prozess und sichern Überleben dadurch, dass sie Kohlendioxyd in Sauerstoff umwandeln. Jeden Tag werden von den Pflanzen auf diese Weise Milliarden Tonnen von Sauerstoff in die Atmosphäre freigesetzt.
Wenn Menschen und Tiere die gleichen chemischen Reaktionen vollführten wie die Pflanzen, würde die Erde in kurzer Zeit zu einem unbewohnbaren Planeten werden. Wenn sowohl Tiere, wie Pflanzen Sauerstoff erzeugten, würde die Atmosphäre äußerst entflammbar werden, und der kleinste Funke würde enorme Feuerbrände verursachen und die Erde würde unter solchen Bedingungen zu Zunder werden. Wenn andererseits beide, Pflanzen und Tiere, Kohlendioxyd erzeugten, würde der atmosphärische Sauerstoff sehr bald aufgebraucht werden, und alle Lebewesen würden in kurzer Zeit beginnen zu ersticken.
Aus all dem geht hervor, dass Gott die Atmosphäre der Erde speziell dem menschlichen Leben angepasst hat. Das Universum ist kein chaotischer unkontrollierter Ort. Es wurde in all seinen Einzelheiten entworfen und Gott, der Eigner ewiger Macht brachte es ins Dasein.

Wie die Gebirgsmassive die Erdkruste verstärken


Die Erdkruste, die Oberfläche, auf der wir täglich laufen und sicher unsere Häuser bauen können, ist in Wirklichkeit eine Schicht, die über einer anderen, etwas dichteren Schicht, die Mantel genannt wird, beweglich gelagert ist. Wenn es nicht ein System gäbe, das diese Beweglichkeit unter Kontrolle hielte, würden fortwährende Erdstöße und Erdbeben stattfinden, und die Erde wäre dann ziemlich unbewohnbar. Und zwar sind es die Gebirgsmassive und ihre unterirdischen Ausläufer, welche die geophysikalischen Bewegungen abschwächen und damit jene seismischen Aktivitäten verringern.
Die Gebirge der Erde entstanden als Ergebnis von Bewegungen, Zusammenstößen und Überlagerungen von gewaltigen Platten, aus welchen sich die Erdkruste zusammensetzt. Wenn zwei dieser Platten aufeinanderstoßen, schiebt sich normalerweise eine unter die andere. Die obere Platte wird nach oben gedrückt und bildet auf diese Weise eine Bergkette, während die untere Platte gleichzeitig nach unten geschoben wird und damit eine tiefe unterirdische Wulst bildet. Das bedeutet, dass Gebirgsmassive tiefe unterirdische Ausdehnungen haben, die ebenso groß sind, wie die an der Oberfläche sichtbaren Erhebungen. In anderen Worten, die Gebirge sind fest in der Erdschicht verankert, die als Mantel bezeichnet wird.
Daher befestigen die Gebirge in wirksamer Weise die Krustenplatten der Erde, indem sie sich an den Verbindungsstellen derselben nach oben und unterirdisch in die Tiefe erstrecken. Auf diese Weise verhindern die Gebirge die Erdkruste daran, auf der Magmaschicht oder zwischen ihren eigenen Schichten umherzuschlittern. Kurz gesagt kann man die Berge mit Nägeln vergleichen, die Holzstücke fest zusammenhalten. Diese Beschaffenheit der Gebirge dämpfen Stöße und Beben sehr weitgehend ab, indem sie der instabilen Beschaffenheit der Erdkruste entgegenwirken.
Diese herrlich anzusehenden Gebirge erfüllen noch andere Funktionen in der Erhaltung bestimmter Gleichgewichtszustände auf der Erde, speziell in der Wärmeverteilung.
Der Temperaturunterschied zwischen dem Äquator und den Polen der Erde beträgt etwa 100°C. Wenn solche Unterschiede auf einer ebenen Oberfläche vorkämen, würden Stürme von rasenden Geschwindigkeiten bis zu 1000 Stundenkilometern die Erde verwüsten. Die unebene Oberfläche der Erde jedoch blockiert die starken Luftströmungen, welche solche Wärmeunterschiede verursachen könnten. Diese Gebirgsmassive beginnen mit dem Himalaja in China, setzen sich im Taurus in der südlichen Türkei fort, und dann weiter in den europäischen Alpen. Die Gebirgsketten des Atlantik und des Pazifik spielen ebenso eine Rolle in dieser Gleichung.
Wie alle anderen Komponenten der Erde, ist das, was in den Gebirgen offenbar ist, ein Ausdruck der endlosen Kunst Gottes. Gott hat die Welt, in der wir leben, in perfekter Weise erschaffen. In Anbetracht all dieser wunderbaren Beispiele sollte der Mensch anerkennen, dass die wichtigste Angelegenheit seines Lebens seine Pflicht ist, Gott zu dienen und anzubeten, und er sollte sein Wirken und Schaffen einzig und alleine daraufhin ausrichten, denn der Mensch bedarf der Erfüllung unzähliger Bedürfnisse, während Gott hoch erhaben über jegliche Bedürfnisse ist.
Die Ausgeglichenheit der Meere
Der Regen, die Seen, Flüsse und Ströme, die Meere und das Leitungswasser... man ist so gewöhnt an das Wasser, dass die meisten Leute wahrscheinlich nie über die Tatsache nachdenken, dass ein großer Anteil der Erdoberfläche, d.h. der größte Teil davon, mit Wasser bedeckt ist. Von einzigartiger Bedeutung dabei ist jedoch, dass von allen bekannten Himmelskörpern nur die Erde trinkbares Wasser hat.
Wasser ist eine Grundvoraussetzung für das Leben, doch auf den 63 anderen Himmelskörpern des Sonnensystems ist es ganz und gar abwesend. Die Erdoberfläche jedoch ist zu vier Fünfteln mit Wasser bedeckt. Neben den großen Wasseransammlungen, wie den Ozeanen gibt es noch verschiedene andere Wasserquellen, deren Größen und Eigenschaften sich voneinander unterscheiden, wie Flüsse und kleinere Seen. Das Wasser aus einigen dieser Quellen ist zu salzig um trinkbar zu sein, doch andere Quellen liefern Frischwasser. In Bezug auf das Wasser besteht eine vollkommene Ausgeglichenheit, die entsprechend den Bedürfnissen aller Lebewesen auf der Erde eingerichtet wurde.
Das Wasser ermöglicht Millionen von Spezies ihre Existenz auf der Erde, und die Gleichgewichtszustände, die zur Erhaltung des Lebens notwendig sind, werden aufrechterhalten. Wolken und Regen, z.B. entstehen durch die Verdunstung von großen Wassermassen. Wasser besitzt die Fähigkeit, Hitze aufzunehmen und zu speichern in sehr ausgeprägtem Maße. Aus diesem Grunde erhalten die enormen Wassermassen der Ozeane das Wärmegleichgewicht auf der Erde, und daher ist das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht in den Küstengebieten sehr gering, was diese Regionen umso mehr bewohnbar macht.
Das Vorhandensein der Meere, deren Abbildung in Vogelperspektive auf der rechten Seite oben zu sehen ist, ist äußerst bedeutend. Da die Meere die Sonnenstrahlen in geringerem Maß zurückwerfen als das Festland, absorbieren sie mehr Sonnenenergie, doch sie verbreiten diese Wärme in einer ausgeglicheneren Weise. Somit kühlen die Meere die äquatorialen Regionen und hindern sie daran, überhitzt zu werden, und erhalten in den Polargegenden eine Temperatur, die ein vollständiges Gefrieren verhindert.
Aufgrund der Lichtdurchlässigkeit des Wassers können Wasserpflanzen auch unter der Wasseroberfläche die Photosynthese durchführen. Wasser ist eine der wenigen natürlichen Substanzen, die sich ausdehnen, wenn sie gefrieren. Das ist der Grund dafür, dass die Seen und Ozeane nicht vom Grund nach oben gefrieren. All die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers, von denen nur einige hier erwähnt wurden, zeigen uns, dass diese Flüssigkeit speziell zur Erfüllung der Erfordernisse des menschlichen Lebens geschaffen wurde. Es ist bestimmt kein Zufall, dass solches Wasser auf keinem anderen Planeten außer der Erde vorhanden ist. Auf der Erde, die speziell für das menschliche Leben geschaffen wurde, ist das Leben durch dieses Wasser, das ebenfalls speziell von Gott geschaffen wurde, gediehen. Gott, der unzählige Segnungen und Annehmlichkeiten für Seine Diener erschaffen, und ihnen das Leben erleichtert hat, schuf das Wasser mit einzigartiger Kunstfertigkeit und Feinheit, wie Er dies im Quran bestätigt:
Er ist es, Der euch vom Himmel Wasser niedersendet… (Sure 16:10 – an-Nahl)
Die Harmonie zwischen dem Wasser und den Pflanzen
Alle Pflanzen, große, wie kleine, von den Gräsern bis zu hohen Bäumen, und die Unzahl von Blumen, können Wasser und Nahrungsmittel, die sie aus dem Boden gewinnen, bis zu ihren höchsten Zweigen und Blättern befördern. Dieser Transportprozess wird jedoch nicht nur durch Systeme ausgeführt, die in der Pflanze selbst vorhanden sind. Damit diese Beförderung stattfinden kann, ist es notwendig, dass die Eigenschaften des Wassers in Harmonie mit den Strukturen der Pflanzen sind.
Man kann diese Harmonie erkennen, wenn man die generelle Struktur des Wassers betrachtet.
Es ist offensichtlich, dass das Wasser, das unentbehrlich für das Fortbestehen der lebenden Organismen auf der Welt ist, eine Substanz ist, die speziell entworfen und erschaffen wurde. Eine der grundlegenden Eigenschaften des Wassers ist, dass es eine hohe "Oberflächenspannung" besitzt. Oberflächenspannung liegt vor, wenn die Moleküle an der Oberfläche einer Flüssigkeit sich gegenseitig anziehen und damit eine Barriere zwischen der Luft und der Flüssigkeit erstellen. Aus diesem Grund kann ein Wasserbehälter eine Wassersäule halten, die geringfügig höher ist, als der Innenraum des Behälters, ohne überzulaufen. Ebenso kann eine Metallnadel die in horizontaler Lage vorsichtig auf eine unbewegte Wasseroberfläche placiert wird, auf dieser schwimmen, ohne zu sinken.
Die Oberflächenspannung des Wassers ist höher als die, irgend einer anderen Flüssigkeit, und das hat sehr weitgehende biologische Konsequenzen für die Erde. Wir wollen damit beginnen, zu untersuchen inwieweit die Pflanzen davon betroffen sind.
Aufgrund der Oberflächenspannung können Pflanzen das Wasser, das in den Tiefen des Bodens vorhanden ist, bis zu Höhen, Meter über der Oberfläche, befördern, ohne über ein Pumpen- oder Muskelsystem zu verfügen. Im Bereich menschlich entworfener Strukturen sind Presslufttanks oder dergleichen komplizierte Systeme erforderlich, um Wasser in die oberen Stockwerke von Wohnhäusern zu befördern. Pflanzen dagegen haben keine derartigen Systeme. Das Wasser erreicht die entferntesten Zellen der Pflanze lediglich aufgrund der Oberflächenspannung. Die Kanäle in den Wurzeln und Venen der Pflanzen sind in der Weise entworfen, dass sie sich die Oberflächenspannung des Wassers zunutze machen. Diese Kanäle verjüngen sich, je höher sie liegen, und ermöglichen es dem Wasser dadurch, zu "klettern". Wenn die Oberflächenspannung des Wassers gering wäre, wie in den meisten anderen Flüssigkeiten, wären Landpflanzen völlig unfähig, zu überleben. Das wiederum hätte negative Auswirkungen auf alle Lebewesen auf dem Planeten. Aufgrund der vollendeten Schöpfung sowohl des Wassers, wie auch der Pflanzen jedoch, wird solch ein Problem niemals aufkommen.
Die gegenseitige Anpassung der Oberflächenspannung des Wassers und der Struktur der Pflanzen, durch welche erstere voll ausgenützt wird, deuten auf die perfekte Schöpfung Gottes hin und stellen ein wichtiges Beweisstück für die Tatsache dar, dass die Natur und alle lebenden Organismen nicht aufgrund von Zufall, sondern durch die Schöpfung Gottes zustande kamen.
Das Design der Schneeflocken
Jeder, der die Schneeflocken etwas genauer betrachtet, kann sehen, dass sie in einer Vielfalt von Formen auftreten. Es wurde geschätzt, dass ein Kubikmeter Schnee etwa 350 Millionen Schneeflocken enthält! Diese Flocken sind alle sechseckig und sind kristallartig strukturiert, doch jede einzelne Flocke besitzt eine einzigartige, individuelle Form. Wissenschaftler haben sich jahrelang bemüht, Antworten darauf zu finden, wie diese Formen je zustande kamen, wie es kommt, dass jede Flocke eine unterschiedliche Form hat, und was es ist, das sie symmetrisch gestaltet. Jedes Stück an Information, das in Erfahrung gebracht wird, enthüllt die Pracht schöpferischer Vollendung in der Schneeflocke. Die Vielfalt und Perfektion der hexagonalen Struktur der Schneeflocke ist ein Ausdruck der Eigenschaften Gottes "Al Badi" – der Urheber. Gott ist es, Der alles, was Er erschaffen hat, gut gemacht hat. Die Gestaltung der Schneeflocken stellen einen weiteren Aspekt Gottes unendlicher Kunstfertigkeit dar.
Diese dünnen, kleinen Flocken sehen wie vielzackige Sterne oder winzige Nadelköpfe aus. Die Anordnung der Schneeflocken in den Bildern ist wahrhaft erstaunlich. Die geordnete Struktur der Schneeflocken hat seit langer Zeit die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gelenkt. Seit 1945 wurde gezielte Forschungsarbeit unternommen, um die Faktoren zu bestimmen, welche den Kristallen ihre endgültigen Formen geben. Eine einzelne Schneeflocke ist eine Anhäufung von über 200 Eiskristallen. Schneeflocken bestehen aus Wassermolekülen, die in einer perfekten Anordnung ausgebildet sind. Die Schneeflocken, welche eines der architektonischen Wunder der Natur sind, werden geformt, wenn der Wasserdunst sich abkühlt, während er durch die Wolken passiert. Dies geschieht auf folgende Weise:
Während die, überall im Wasserdunst ungeordnet verteilten Wassermoleküle durch die Wolken passieren, beginnen sich, ihre unwillkürlichen Bewegungen aufgrund des Fallens der Temperatur zu verringern. Nach einiger Zeit beginnen die Moleküle, die sich langsamer bewegen, Gruppen zu bilden und erstarren letztlich, doch in ihrer Gruppierung liegt keinerlei Unordnung vor. Ganz im Gegenteil, sie vereinigen sich immer zu mikroskopischen Hexagonalformen, die einander sehr ähnlich sehen. Jede Schneeflocke besteht zuerst aus einem 6-eckigen Wassermolekül, an das sich dann weitere hexagonale Wassermoleküle ansetzen. Fachleute auf diesem Gebiet sind der Ansicht, dass der grundlegende Faktor, der die Gestalt einer Schneeflocke bestimmt, ein Kettenbildungsmechanismus ist, durch den diese hexagonalen Wassermoleküle wie Kettenglieder aneinandergefügt werden. Darüber hinaus nehmen die Kristalle, die sich normalerweise gleichen sollten, entsprechend der Temperatur und der Feuchtigkeit, sehr verschiedene Formen an.1
Warum gibt es eine hexagonale Symmetrie in allen Schneeflocken und warum unterscheidet sich jede von den anderen? Warum sind ihre Ränder abgeschrägt anstatt gerade zu sein? Wissenschaftler bemühen sich immer noch, Antworten auf diese Fragen zu finden. Doch, soviel ist offensichtlich: Gott ist der Eine, Der keine Teilhaber in Seiner Schöpfung hat, Er verfügt über unbegrenzte Macht und ist der Urheber aller Dinge.
Die einzigartige kreative Mannigfaltigkeit in Früchten und Gemüse
Früchte und Gemüse wachsen aus der selben Erde und werden mit dem gleichen Wasser gegossen, und dennoch kommen sie in einer erstaunlichen Vielfalt vor. Wenn man die Menge an verschiedenen Geschmacksnuancen und Gerüchen der Früchte und Gemüse betrachtet, kommt einem die Frage in den Sinn, wie solch eine Vielfalt überhaupt erst entstehen konnte. Was verursacht den Unterschied in Geschmack und Duft von Trauben, Melonen, Kiwi Früchten (großfrüchtige Aktinide oder chinesische Stachelbeere), Ananas und dergleichen, wobei sie Jahrhunderte hindurch das gleiche Wasser und die gleichen Mineralien aufnahmen ohne sie je miteinander zu vermengen oder zu verwechseln? Gott gibt jeder dieser Früchte ihren eigenen unvergleichlichen Geschmack und ihr eigenes Aussehen.
Sowohl Menschen, wie Tiere erhalten die Energie, die sie zum Leben brauchen aus der Nahrung, welche die Pflanzen liefern. In anderen Worten, Pflanzen wurden als ein Segen geschaffen von dem alle Lebewesen Nutzen ziehen. Der größte Teil dieses Nutzens wurde speziell für die Menschen vorgesehen. Wir wollen einen Blick auf unsere Umgegend werfen und auf das, was wir essen, und dann nachdenken. Man betrachte sich zunächst den knochendürren Stamm und die äußerst dünnen Wurzeln des Weinstocks. Diese knochendürre Struktur, die so zerbrechlich erscheint, als ob sie mit dem leichtesten Zug geknickt werden könnte, kann Duzende von Kilos saftiger Trauben hervorbringen, deren Farbe, Geruch und Geschmack speziell dazu entworfen sind, dem Menschen Freude zu bereiten. Dann denke man an die Wassermelone. Diese saftige Frucht, die ebenfalls aus der trockenen Erde hervorsprießt, entwickelt sich genau zu der Zeit, wenn die Menschen das größte Bedürfnis dafür verspüren, d.h. in der Sommersaison. Man denke an den herrlichen Geruch und den wohlbekannten Geschmack der Melone, mit denen sie ausgestattet war, seit sie zuerst ins Dasein kam, ohne die geringste Einbuße in Qualität zu erleiden. Wenn Düfte künstlich in Laboren hergestellt werden, verwenden die Menschen komplizierte Qualitätskontrollmethoden und machen große Anstrengungen um einen uniformen Geruch zustande zu bringen, der die Natur nachahmt, wohingegen keine Qualitätskontrollen erforderlich sind, um den natürlichen Geruch der Früchte zu bewahren.
Zusätzlich zu ihren verführerischen Gerüchen enthalten alle Früchte Bestandteile die den Erfordernissen der Saison, in der sie reifen, entsprechen. Im Winter z.B. ernten wir Mandarinen und Orangen, die voll von Vitamin C und Energie sind. Gemüse enthalten in gleicher Weise jegliche Arten von Vitaminen und Mineralien, deren die Lebewesen, die sich damit ernähren, bedürfen.
In dieser Betrachtungsweise könnten wir, eine nach der andren, alle Pflanzen, die in der Natur vorkommen, untersuchen, und am Ende dieser Untersuchung würden wir in Erfahrung gebracht haben, dass all die Pflanzen um uns herum speziell für den Menschen und all die anderen Geschöpfe entworfen wurden, in anderen Worten: sie wurden erschaffen. Gott, Der der Herr und Erhalter aller Welten ist, hat für alle Lebewesen ihre Nahrung erzeugt, und hat diese in der Weise geschaffen, dass der Geschmack und Geruch, sowie die Anwendung jedes einzelnen Nahrungsmittels wunderbar abwechslungsreich ist. Das verdeutlicht Seine Macht und unvergleichliche Kunstfertigkeit in der Schöpfung. Im Quran macht Er uns darauf aufmerksam:
Und was Er euch auf Erden erschuf, verschieden an Farbe, darin ist fürwahr ein Zeichen für Leute, die sich ermahnen lassen. (Sure 16:13 – an-Nahl)

Das vollkommene Design der Blätter: Die Poren


Auf jedem Quadratmillimeter jedes einzelnen Blattes, das wir normalerweise auf den ersten Blick als eine ganz gewöhnliche Pflanzensorte ansehen, liegt ein perfektes Design vor. Die Poren, welche eines der wichtigsten Strukturelemente der Pflanzen darstellen, sind ein Hauptteil dieses Designs. Diese mikroskopischen Öffnungen, die auf den Blättern vorhanden sind, haben die Aufgabe von Sauerstoff und Wasser zu ermöglichen, sowie Kohlendioxyd aus der Atmosphäre aufzunehmen, welches ein Gas ist, das zur Photosynthese erforderlich ist. Darüber hinaus haben Poren eine Struktur, durch die sie, je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können.
Eine weitere interessante Gegebenheit der Poren ist, dass sie hauptsächlich auf der Unterseite der Blätter liegen. Auf diese Weise werden die schädlichen Auswirkungen der Sonnenbestrahlung auf die Blätter auf ein Minimum beschränkt. Falls die Poren, die das Wasser der Pflanze abgeben, dicht auf der Oberseite der Blätter gelegen wären, wären sie lange Zeiten der Sonnenbestrahlung ausgesetzt. In diesem Fall würden sie fortwährend Wasser ausschwitzen, um die Pflanze davor zu behüten, an Hitze zu sterben, und in Folge dessen würde die Pflanze aufgrund des übermäßigen Wasserverlusts welken und zugrunde gehen. Gott, Der alles in perfekter und vollkommener Weise erschaffen hat, machte die Poren zu einem ausschließlichen Element im Design der Pflanzen und schützte sie damit vor, durch Wasserverlust verursachten Schaden.
Die Poren, die paarweise auf dem Oberflächengewebe der Blätter liegen, sind bohnenförmig gestaltet. Durch die konkave Stellung der gegenüberliegenden Poren wird die Öffnung der Poren, welche den Gasaustausch zwischen dem Blatt und der Atmosphäre aufrechterhalten, abgestimmt. Die Porenöffnung ändert sich entsprechend der Umweltbedingungen (Licht, Feuchtigkeit, Temperatur, Kohlendioxydkonzentration) und der internen Situation der Pflanze, speziell ihres Wasserhaushalts. Die Abgabe von Wasser und der Gasaustausch der Pflanze werden durch die Vergrößerung oder Verringerung der Porenöffnung abgestimmt.
Es gibt äußerst feine Einzelheiten in der Struktur dieser Poren, die unter Betrachtung aller Umweltbedingungen entworfen wurden. Jedermann weiß, dass die äußeren Voraussetzungen der Umwelt jederzeit Änderungen ausgesetzt sein können: die Feuchtigkeit, das Mengenverhältnis der Gase, die Temperatur und die Qualität der Luft..., doch die Poren der Blätter können sich all diesen Faktoren anpassen.
Dieses System in den Pflanzen, sowie auch in allen anderen Organismen, kann nur dann funktionieren, wenn alle Bestandteile gleichzeitig vorhanden sind. Es liegt daher völlig außerhalb des Bereichs des Möglichen, dass die Poren der Pflanzen durch evolutive Zufälle zustande gekommen sein konnten. Gott erschuf die Poren mit ihren sehr exklusiven Strukturen und entwarf sie speziell für die Aufgaben, die sie erfüllen.
Die Samen der Kokosnusspalme
Die Samen einiger Pflanzen werden mit Hilfe des Wassers verbreitet. Solche Samen haben typische Merkmale, die sie von den Samen anderer Pflanzen unterscheiden. Die Samen der Pflanzen, die durch das Wasser verbreitet werden, haben z.B. eine Struktur, die ihr Gewicht gering hält und ihre Oberfläche vergrößert, und das Schwimmgewebe mag eine von verschiedenen Gestalten annehmen. Die mit Luft gefüllten Zellen mögen eine schwammige Struktur haben, oder die Luft mag in der Weise im Samen eingeschlossen sein, dass Zellzwischenräume fast vollständig verschwunden sind, und der Samen daher schwimmen kann. Außerdem sind die Zellwände des Schwimmgewebes so gestaltet, dass sie kein Wasser eindringen lassen. Zuzüglich zu all dem haben diese Samen noch ein inneres Abteil, das die Keimzellen, welche die gesamte genetische Information der Pflanze speichern, beschützt.2
Unter diesen Samen, die vom Wasser getragen werden, gibt es solche, die, aufgrund ihrer starken Struktur bis zu 80 Tagen im Wasser bleiben können, ohne zu verderben oder zu keimen. Die bekanntesten dieser Samen sind die der Kokosnußpalme. Der Samen der Palme wurde, um den Transport sicher zu überstehen mit einer harten Schale versehen. Innerhalb dieser Schale ist alles, was für eine lange Reise notwendig ist, einschließlich Wasser, vorhanden. Der äußerte Teil der Schale ist zusätzlich von einem starken Fiebergewebe umgeben, welches die Nuss vor Beschädigung durch das Wasser schützt.
Eines der bedeutendsten Merkmale der Kokosnuß ist, dass sie Hohlräume hat, wodurch sie schwimmfähig ist und auf dem Wasser dahintreiben kann. Aufgrund dieser Eigenschaften kann die Kokosnuß von den Meeresströmungen Tausende von Kilometern weit getragen werden. Wenn sie dann an den Strand gespült wird keimt sie und wächst zu einer Kokosnußpalme heran.3
Es ist ein ganz außergewöhnliches Phänomen, dass die Kokosnüsse gerade dann zu keimen beginnen, wenn sie ans Land gespült werden, denn es ist wohl bekannt, dass Pflanzensamen im allgemeinen dann zu keimen beginnen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Das trifft jedoch nicht auf die Kokosnußpflanze zu. Pflanzen, die ihre Samen mit Hilfe des Wassers verbreiten, sind in dieser Hinsicht mit gesonderten Samenstrukturen ausgestattet. Wenn ihre Samen ebenso zu keimen begännen, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, wären diese Pflanzen längst ausgestorben, doch mit Hilfe von Mechanismen, die ihren speziellen Umweltbedingungen angepasst sind, überleben diese Pflanzen weiterhin. Es ist offensichtlich, dass diese präzise Anpassung, sowie das Design nicht durch die Methoden zustande gekommen sein konnten, womit die Evolutionisten sie erklären wollen.
Die Mengen der Nahrungsmittel und des Wassers, welche in den Samen aufgespeichert sind, sowie die Zeitperioden bis sie das Land erreichen, kurz gesagt, die feinen Berechnungen all dieser Faktoren, wurden in perfekter Weise von Gott bestimmt, welcher der Eigner von unbegrenzter Macht und unendlicher Weisheit ist.
Die Lebewesen wurden in Harmonie mit einander erschaffen
Einige Pflanzen haben Nektar tief am Boden des Blütenkelchs. Man könnte meinen, dass dies einen Nachteil bedeuten könnte, da es schwieriger für Insekten und Vögel ist, den Nektar zu sammeln und damit auch für die Blüten, bestäubt zu werden. Gott jedoch hat es auch diesen Pflanzen ermöglicht, bestäubt zu werden, indem Er die zur Bestäubung dieser Pflanzen in Frage kommenden Tiere mit solchen Strukturen versehen hat, die den Charakteristiken der Blüten, deren Nektar tief am Boden des Blütenkelchs sitzt, genau angepasst sind. Die symbiotische Beziehung zwischen dem Chandelier Tree und der Yuccamotte ist ein solches Beispiel.
Die Yucca Pflanze oder Palmlilie bildet eine Rosette von speerförmigen Blättern, aus deren Mittelpunkt sich ein Stengel erhebt, der die cremefarbenen Blüten trägt. Eines der Merkmale der Yuccablüte ist, dass ihre Pollen sich in einem gekrümmten Hohlraum befinden. Aus diesem Grunde wurde eine bestimmte Mottenspezies mit einem gekrümmten Rüssel ausgestattet, so dass sie die Pollen, die an den männlichen Geschlechtsorganen der Pflanze zugegen sind, erreichen kann.
Indem sie die gesammelten Pollen gegeneinander presst, formt die Motte einen kleinen Pollenball, den sie zu einer anderen Yuccablüte mitnimmt. Dort geht sie zuerst zum Blütenboden und legt ihre Eier. Dann klettert sie wieder nach oben und versetzt dem Pollenball einen Stoß, wodurch die Pollen versprengt werden, an denen sich dann die Raupen der Motte, nachdem sie den Eiern entschlüpft sind, ernähren. Während die Motte jedoch den Pollenball, den sie von der zuvor besuchten Blüte mitbrachte, im oberen Teil der neuen Blüte zerstiebt, bestäubt sie diese. Ohne das Vorhandensein dieser Motten könnten sich die Palmlilien niemals selbst bestäuben.4
Wie man deutlich sehen kann, finden die Ernährung der Motte und die Bestäubung der Palmlilie auf sehr harmonische Weise statt. Was diese Harmonie schafft, ist weder die Palmlilie, noch die Motte. Einer Pflanze oder einem Insekt ist es nicht möglich, sich der Bedürfnisse eines anderen Lebewesens bewusst zu sein, oder eine Taktik zu bestimmen, durch welche die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden könnten. Diese Lebewesen besitzen keine Denkfähigkeit und können daher nicht Methoden entdecken und diese anderen Organismen übermitteln. Gott allein ist es, Der diese vollendete Harmonie zwischen Seinen Geschöpfen geschaffen hat. Beide, diese Lebewesen sind die Schöpfung Gottes, und Er kennt sie vollständig – der allwissende Herr und Erhalter aller Welten. Sie dagegen erfüllen den Zweck, dem Menschen die Größe, Allmacht und vollendete Schöpfungskunst Gottes kundzutun. Gott bestätigt das im Quran:
Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde und wer immer darin ist. Nichts, das Ihn nicht lobpreist! Doch versteht ihr ihre Lobpreisung nicht. Siehe, Er ist nachsichtig und verzeihend. (Sure 17:44 – al-Isra)
Die Taktik der Coryanthes Orchideen
Ist es einer Blume möglich, sich der Neigungen eines Insekts bewusst zu sein? Ist es ihr möglich, Pläne zu entwerfen, um das Insekt zu bewegen, ihr in die Falle zu gehen und dementsprechende Änderungen an sich selbst vorzunehmen? Zweifelsohne ist es weder einer Pflanze noch einem Insekt möglich, solche Taktiken als Ergebnis von eigenem Verständnis oder Willen anzuwenden. Wenn man sich jedoch die Lebewesen in der Natur betrachtet, findet man, dass oft eben solcherlei Taktiken angewandt werden.
Die Coryanthes Orchidee ist solch eine Pflanze, die Insekten mithilfe einer interessanten Taktik in ihre Falle lockt. Das Fortpflanzungssystem der Orchidee beruht darauf, Insekten anzuziehen und durch diese ihre Pollen zu verbreiten. Die Blüten dieser Orchideenspezies wachsen in Büscheln. Jede Blüte hat zwei flügelartige Kelchblätter, hinter denen sich ein kleiner "Eimer" befindet. Wenn sich die Blüten öffnen, beginnt eine spezielle Flüssigkeit, die von zwei besonderen Drüsen sekretiert wird, in diesen Eimer zu tropfen. Nach kurzer Zeit verbreitet die Blume einen Duft, den die Bienen unwiderstehlich finden.
Wenn die Orchidee in Blüte steht, werden die Arbeiterbienen durch den Duft angelockt und umkreisen die Blume. Während sie an den senkrechten Rändern der Orchidee zu landen versuchen, suchen sie in dem röhrenförmigen Abschnitt der Blüte, der jenen Behälter mit dem Stengel verbindet nach einer Stelle, wo sie sich mit ihren Beinen festklammern können. Dieser Teil jedoch ist sehr rutschig und steil, und so fallen die Bienen die im Kelch herumkriechen unweigerlich in den, mit der Flüssigkeit gefüllten Eimer am Boden des Blütenkelchs.
Von dort gibt es für die Biene, die hineingefallen ist, nur einen Weg nach außen. Ein enger Tunnel führt zur Vorderwand der Blume, d.h. ans Tageslicht. Bis das Insekt seinen Weg gefunden hat, der auf der gleichen Ebene liegt, wie die Flüssigkeit in die es gefallen ist, schwimmt darin umher. Während das Insekt sich bemüht, den Ausgang zu finden, passiert es unter der Narbe, wo sich die Pollen an den männlichen Organen der Blume befinden. Zu diesem Zeitpunkt bleiben zwei Pollensäcke am Rücken des Insekts haften und schließlich bewegt es sich dann zum Ausgang hin und verläßt die Blume. Wenn die Biene eine neue Blume aufsucht nimmt die Blütennarbe die Pollen von der Biene auf und auf diese Weise findet die Bestäubung statt.5
Wie bereits anfangs erwähnt, ist es einer Pflanze durchaus nicht möglich, Überlistungstaktiken in Bezug auf Insekten zu entwickeln, und ihre eigene Struktur im Einklang mit diesen Taktiken zu verändern. In gleicher Weise ist es einem Insekt ebenso unmöglich, aus eigenem Willen eine Taktik zu entwickeln, um eine, von ihm benötigte Substanz, von einer Blume zu erwerben. Die erstaunliche Zusammenarbeit dieser beiden lebenden Organismen ist ein Beweis für die Tatsache, dass sie beide Geschöpfe eines Einzigen, Unvergleichlichen Schöpfers sind.
Die Kunstfertigkeit der Mauerbienen
Die Mauerbienen sind Lebewesen, die aufgrund der Sorgfalt, die sie im Bau ihrer Nester an den Tag legen, Aufmerksamkeit erregen. Wenn eine weibliche Biene, die ein Nest bauen will, einen geeigneten Ort findet, säubert sie diesen zuerst. Um ein Nest zu bauen, benötigt sie jedoch Lehm. Wenn sie keinen Lehm finden kann, sucht sie sich feinkörnige Erde, die sie, indem sie sie mit ihrem Speichel vermengt, zu einer weichen Paste aufbereitet.
Eine Mauerbiene beginnt mit dem Bau ihres Nests, indem sie ein Stückchen Lehm mit ihrem Kiefer vom Boden abschabt. Dieses Bröckchen trägt sie zwischen ihren Beinen, wobei sie es in ein Kügelchen formt, dem sie weiteren Lehm hinzufügt. Dieses Kügelchen erfasst sie sodann mit ihrem Unterkiefer und kehrt zu ihrem vorgesehenen Nistungsplatz zurück.
Wenn die Biene den Bauplatz für ihr Nest erreicht, beginnt sie nicht aufs Geratewohl und ungeordnet daraufloszubauen. Wenn die Mauerbienen ihre tunnelartigen Nester bauen, folgen sie dabei immer einem bestimmten Plan. In Einklang mit diesem Plan verwendet die Mauerbiene die ersten Ladungen von Lehm, um die hintere Abschlusswand der ersten Zelle zu bauen, welche das Sackende des Tunnels wird. Danach baut sie eine kranzförmige Lehmstruktur in einiger Entfernung von jener Trennwand. Dieser Kranz markiert die Stelle, an der sie die nächste Trennwand errichten wird, nachdem sie ein Ei in die erste Zelle gelegt hat.
Sobald die Zelle fertiggebaut ist, beginnt die Biene, Nahrung zu sammeln und darin aufzuspeichern. Bei ihrem ersten Ausflug bringt sie Pollen zurück, die sie im hinteren Ende der Nestzelle lagert. Bei den folgenden Ausflügen hinterläßt sie Honig, den sie mit ihren Kiefern zusammen mit den zuvor hinterlegten Pollen zu einer dicken Paste knetet. Auf diese Weise vervollständigt sie die anfänglichen Vorbereitungen für das Ei, das sie legen wird.
Unmittelbar nachdem Biene ihre letzte Ladung an Nahrungsvorräten für die Zelle herangeschafft hat, legt sie ihr Ei, und daraufhin beginnt sie die Trennwand aus Lehm an der Stelle zu errichten, die sie zuvor markiert hatte. Dieser festgelegten Sequenz folgend, fährt die Biene mit dem abwechselnden Prozess von Nestbau, Nahrungsspeicherung und Eierlegen fort, bis die Zellen, die das Nest ausmachen, eine Reihe bilden. Die Struktur der Zellen entspricht einem bestimmten Standard. Jede Zelle enthält ein Ei und Nahrungsvorräte, und ist durch eine Lehmwand von den Nachbarzellen abgetrennt.
Wenn die letzte Zelle vollendet und verschlossen ist, lässt die weibliche Biene einen Hohlraum zwischen der letzten Brutzelle und dem Nesteingang und verschließt diese Öffnung schließlich mit einem Pfropfen, der dicker ist als die normalen Trennwände der Zellen. Dieser Pfropfen hindert andere Geschöpfe daran, ihre Behausungen vor dem Nest zu errichten, was die Bienenbrut in ihren Zellen einsperren und zu ihrem Tod führen würde.6
In jedem Stadium des Nestbaus ist es klar ersichtlich, dass Weisheit und Intelligenz hinter dem gesamten Verhalten der Maurerbienen walten. In einem Vers im Quran teilt Gott uns mit, dass die Bienen Geschöpfe sind, die unter göttlicher Inspiration handeln. In Wirklichkeit sind es nicht nur die Bienen, sondern alle lebenden Geschöpfe im Universum, die von Gott, dem Allmächtigen, dem Weisen, inspiriert werden.

Die Türme der blinden Termiten


Wäre es blinden Bauleuten möglich ein Gebäude von der Höhe des Empire State Buildings in New York zu erbauen? Für den Menschen käme solch ein Unternehmen niemals in Frage. Termiten jedoch, die zeitlebens blind sind, bauen Nester, die – in einem Maßstab, proportional zu ihrer Körpergröße – dem Empire State Building in keiner Weise nachstehen.
Eines der bedeutendsten Merkmale der Termiten ist, dass sie ihre Nester so stabil bauen, dass selbst der Mensch sie nur mit Schwierigkeiten demolieren kann. Sie bauen verschiedene Arten von Nestern, entsprechend ihren Bedürfnissen. Während einige von ihnen Nester bauen, die sie gegen die brennende Hitze schützen, suchen andere sich damit vor dem Regen zu schützen. Diese Nester können unterirdisch, auf der Erdoberfläche oder selbst innerhalb von Bäumen gebaut sein.
Wenn wir uns das Innere eines Termitenbaus betrachten, erkennt man eine schwammartige Gestaltung. Das Nest besteht aus zahlreichen Zellen, die etwa 2,5 cm weit oder enger sind. Diese Zellen sind miteinander durch Passagen verbunden, durch welche nur Termiten passieren können. Das Rohmaterial, das die Termiten benützen, um diese fabelhaften Bauten zu errichten, besteht lediglich aus Erde, ihrem Speichel und Exkrement. Wobei sie nur diese einfachen Baustoffe verwenden, bauen manche ihre Nester so stark, dass sie nur unter Benutzung von Dynamit zerstört werden können, und dabei enthalten sie derart detaillierte Systeme, wie Labyrinthe, Belüftungskanäle und Passagen.
Das größte Wunder bezüglich der Termiten ist, wie bereits zuvor erwähnt, dass sie völlig blind sind. Das ist ein bedeutender Aspekt. Die Termiten können weder die Tunnel sehen, die sie bauen, noch das Material und die Erde, die sie benützen, noch die Zellen, die sie konstruieren.
Wenn man einen relativen Vergleich zwischen den Bauten der Termiten und denen der Menschen anstellen wollte, wird das Wunder der Arbeit der Termiten noch deutlicher. Zur besseren Einschätzung der "Wolkenkratzer", welche die Termiten bauen, bietet das amerikanische Empire State Building in New York einen geeigneten Vergleich. Dieses Gebäude ist 443 Meter hoch. Die Termiten sind Insekten mit einer Körpergröße von ein bis zwei Zentimetern. Trotz ihrer kleinen Körper bauen sie Nester, die sich bis zu 7 Metern erheben. Wenn die Termiten so groß wie Menschen wären, würden ihre fantastischen Bauten dem Maßstab gemäß fast die doppelte Höhe des State Buildings erreichen. Die Termiten haben seit Millionen von Jahren, als sie erschaffen wurden, solche außergewöhnliche architektonische Werke vollbracht, die selbst Menschen nicht bewerkstelligen können.
Gott ist es, der die Termiten, mitsamt all ihren Charakteristiken erschaffen hat. Mit den wundervollen Bauten, die Er die Termiten zu bauen veranlasst, gibt Er, der Herr und Erhalter aller Welten, uns eine Ahnung von Seiner unbegrenzten Macht und Weisheit, wie Er im Quran offenbart hat:
Gott ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist aller Dinge Erhalter. (Sure 39:62 – az-Zumar)
Die Tauchtechnik der Wasserspinnen
Kein Lebewesen gibt es auf Erden, dessen Versorgung Ihm nicht obläge; und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Ruheplatz.
Alles ist klar verzeichnet.
(Sure 11:6 – Hud)
Die Wasserspinnen, die in den wärmeren Regionen von Asien und Europa leben, verbringen den größten Teil ihes Lebens unterwasser, da sie ihre Nester unterwasser bauen.
Zum Bau ihres Nests erstellt die Spinne zuerst eine Plattform aus Spinnweben zwischen den Wasserpflanzen oder ihren Blättern. Diese Plattform befestigt sie mit Spinnfäden an Pflanzenstiele in der näheren Umgebung. Die Fäden dienen der Spinne als Wegweiser, als Stabilisierungsstreben für die Plattform und als "Radarsystem", durch das sie auf sich annähernde Beute hingewiesen wird.
Nach Fertigstellung der Plattform trägt die Spinne Luftbläschen unter dieselbe, unter Benützung ihrer Beine und ihres Körpers. Auf diese Weise wölbt sich das Spinngewebe nach oben aus, und nimmt, je mehr Luft hinzugefügt wird, eine Glockenform an. Diese Glocke ist das Nest, in dem die Spinne unterschlüpft, solange sie sich unterwasser aufhält. (Siehe Abbildung unten links.)
Tagsüber sitzt die Spinne in ihrem Nest auf der Lauer. Wenn ein kleines Tier in der Nähe vorbeitreibt, speziell ein Insekt oder eine Insektenlarve, eilt sie heraus um ihre Beute zu fangen und in ihr Nest zu bringen, wo sie sie verzehrt. Ein Insekt, das ins Wasser fällt verursacht Schwingungen. Die Spinne, die diese Schwingungen vernimmt, kommt heraus und holt sich das Insekt und nimmt es mit sich unterwasser. Die Spinne benützt die Wasseroberfläche als wäre sie ein Netz. Die Situation eines Insekts, das ins Wasser fällt ist nicht verschieden von der, irgend eines anderen Beutetiers, das in einem Netz gefangen wird.
Beim Nahen des Winters trifft die Spinne Vorkehrungen, um sich dagegen zu schützen einzufriehren. Aus diesem Grund geht sie tiefer unter das Wasser und baut sich eine Glocke für den Winter, die sie mit Luft anfüllt. Einige Wasserspinnen überwintern in der leeren Schale einer Wasserschnecke, die sie am Boden finden. Während des Winters verbleibt die Spinne regslos und verbraucht fast keine Energie. Sie tut das, um keine Energie zu verlieren und um ihren Sauerstoffverbrauch auf ein Minimum zu beschränken. Aufgrund dieser Maßnahmen reicht der Sauerstoff in der Luftblase, welche die Sinne in ihr Nest gebracht hat, die vier bis fünf Monate lang, die sie dort im Winter verbringt.7
Es ist offensichtlich, dass die Jagdtechnik der Spinne und die Luftblase, die sie sich gestaltet, in der idealsten Weise für ihr Unterwasserlebnen entworfen wurden. Zweifellos ist es unmöglich, dass ein Landtier durch Zufall eine Methode finden kann, die ihm ermöglichte untewasser zu leben. Falls dieses Geschöpf nicht die notwendigen Eigenschaften für das Unterwasserlebnen besäße, würde es verenden, sobald es sich ins Wasser begäbe. Gott jedoch erschuf ein Landtier und stattete es von vornherein mit allen erforderlichen Fähigkeiten und Eigenschaften aus, die es ihm ermöglichten Untewasser zu leben.
Indem Gott uns solche unvergleichlichen Beispiele Seiner Schöpfung, wie die Wasserspinne zeigt, gibt Er uns eine Andeutung Seiner unbegrenzten Macht und Weisheit.
Chitin: ein perfektes Überzugsmaterial
Insekten gehören zu den robustesten Geschöpfen auf der Erde. Der Grund dafür ist, dass sie dafür geschaffen wurden, vielerlei ungünstigen Bedingungen zu widerstehen. Eines der Dinge, die sie so widerstandsfähig macht ist das Chitin, eine Substanz, mit der ihre Körper überzogen sind.
Chitin ist ein sehr leichtes und dünnes Material, weswegen die Insekten keine Schwierigkeiten haben, es an sich zu tragen. Obwohl diese Substanz die Außenseite des Insektenkörpers bedeckt, ist das Chitin so stark, dass es sehr wohl die Funktion eines Skeletts vollführen kann, wobei es gleichzeitig außerordentlich flexibel ist. Es kann sich mit den zusammenziehenden und entspannenden Muskeln mitbewegen, deren Enden im Inneren des Insektenkörpers verbunden sind. Das ist nicht nur den rapiden Bewegungen der Insekten zuträglich, sondern fängt auch den Aufprall von äußerlichen Stößen ab. Aufgrund eines speziellen Überzugs ist die Chininschicht wasserdicht und vernindert auch das Austretenvon Körperflüssigkeiten.8 Chitin bleibt von den schwierigsten Bedingungen, wie hohen Temperaturen und selbst Strahlungen unbeeinflusst. Eine weitere Eigenschsft dieser Chitinrüstung ist, dass sie, wie aus den Beispielen in den Bildern ersichtlich ist, diejenige Farbe hat, die der Umwelt des Insekts am besten angepasst ist. Auf diese Weise kann das Insekt überleben indem es gut gegen seine Feinde getarnt ist; manchesmal sind sind die Farben dieser Schicht so schrill, dass sie selbst seine Jäger in der Umgebung abschrecken.
Dieses Chitin aus dem die äußere Schale der meisten Insekten besteht, ist ein perfektes Material in Bezug auf seine Stärke, Elastizität und Isolierungseigenschaften. Ein Mateial, das solche beachtlichen Charakteristiken besitzt, veranlasst einen unwillkürlich zu erwägen, wie Flugzeuge und Raumschiffe wohl gestaltetm sein könnten, wenn sie aus einem Material, das die Qualitäten des Chitin in sich vereingt, hergestellt werden würden.In der Tat, die Struktur dieser Substanz ist das Material von dem aeronautische Ingenieure träumen, doch der Mensch war trotz seiner fortgeschritten Technologie bisher nicht in der Lage, solch ein hochentwickeltes Design nachzuvollziehen.
Mithilfe der Technologie des 21. Jahrhunderts wird versucht, ein Equivalent des Chitins zu entwickeln, das es gibt, seit die Insekten erschaffen wurden. Diese Substanz ist, wie oben erwähnt, das idealste Überzugsmaterial welches ein Insekt je besitzen könnte. Offensichtlich ist es gänzlich unmöglich, dass diese Substanz, die in der Lage ist, das Geschöpf gegen allerlei Gefahren zu schützen, durch Zufall entstand, noch könnte irgend ein Insekt solch ein schützendes Material aus eigenem Antrieb heraus erzeugt haben. Gott erschuf diese Substanz, die ein unvergleichliches Design hat, zusammen mit den außergewöhnlichen Eigenschaften des Insekts, das sie umhüllt. Gott macht uns im Quran auf Seine Schöpfung folgenderweise aufmerksam:
Zu Seinen Zeichen gehört auch die Schöpfung der Himmel und der Erde und aller Lebewesen, die Er in beiden verteilt hat. Er ist auch imstande, sie zu versammeln, wann immer Er will. (Sure 42:29 – asch-Schura)
Ameisenhotels
Wenn ein Geschöpf einem anderen hilft und für dieses ein ihm zuträgliches Milieu gestaltet, das seine Bedürfnisse befriedigt, so kann sicher nicht behauptet werden, dass solch eine Beziehung durch Zufall entstand. Eine gegenseitige Abstimmung von Organismen aufeinander, die kein Bewusstsein haben, und Verhaltensweisen durch die sie sich gegenseitig Nutzen zukommen lassen, ist Beweis einer willkürlichen Schöpfung dieser Lebewesen. Organismen, die zusammenleben wurden von einem einzigen Schöpfer, d.h. Gott mit solchen Charakteristiken geschaffen, durch die sie sich gegenseitig nutzen. Wir können bestimmte Pflanzen und Ameisen als typische Beispiele dieser Art von sich gegenseitig nützlichen Paaren von Lebewesen aufführen.

In den Himmeln und auf der Erde gibt es fürwahr Beweise für die Gläubigen. In der Erschaffung von euch
und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich
Beweise für Leute, die ihres
Glaubens gewiss sind.
(Sure 45:3-4. – al-Dschathiya)
In einigen Pflanzen befinden sich tiefe Aushöhlungen, die in biologischer Fachsprache als "Domatia" bezeichnet werden. Die einzige Funktion dieser Hohlräume ist es, als Obdach für Ameisenkolonien zu dienen. In diesen Pflanzen gibt es Öffnungen oder dünne "Gewebefenster", die es den Ameisen erleichtern in die Pflanzen einzutreten und aus ihnen herauszukommen. Innerhalb dieser Höhlungen sind Nahrungskörper vorhanden, welche die Pflanze hervorbringt, die jedoch keine andere bekannte Funktion ausüben, als die Ameisen zu füttern. Sie scheinen keinen tatsächlichen direkten Nutzen für die Pflanze zu haben.9 Kurz gefasst, Domatia sind sehr spezielle Strukturen, die dazu geschaffen wurden, dass die Ameisen darin leben können. Die Ausgeglichenheit von Wärme und Feuchtigkeit schaffen ideale Lebensbedingungen für die Ameisen. Diese Orte, die durch rege Emsigkeit gekennzeichnet sind, wurden für die Ameisen zubereitet, und diese machen es sich dort ebenso gemütlich, wie Menschen, die in Luxushotels verweilen.
Als weiteres Beispiel können Philidris, eine Ameisenspezies und ihre Wirtpflanze Dischidia major aufgeführt werden, welche ihr ganzes Leben lang eine kollektive chemische Produktion unterhalten. Die besagte Pflanze hat keine, in den Erdboden eindringende Wurzeln und verschafft sich Unterstützung, indem sie sich um andere Pflanzen schlingt. Die Pflanze hat eine sehr interessante Methode, um ihren Erwerb an Kohlenstoff und Stickstoff zu steigern. Innerhalb dieser Pflanzen gibt es eine, für die Ameisen vorgesehene Region, die "Ameisenblatt" genannt wird. Dort brüten sie ihre Jungen aus und speichern organische Überreste (tote Ameisen, Bruchstücke anderer Insekten, usw.). Die Pflanze nutzt diesen Abfall als Stickstoffquelle aus. Außerdem absorbiert die innere Oberfläche des Ameisenblatts das von den Ameisen abgegebene Kohlendioxyd und vermindert dabei Austrocknen durch die Poren.10 Verhinderung von Wasserverlust ist sehr wichtig für diese Ameisenpflanzen, die im tropischen Klima wachsen, da sie keine Wurzeln haben, womit sie das Wasser im Boden erreichen könnten. Somit erfüllen die Ameisen zwei bedeutende Bedürfnisse der Pflanze, wofür diese ihnen Obdach gewährt.
Man kann nicht behaupten, dass die Strukturen, die in diesen beiden Beispielen ersichtlich wurden, durch Zufall zustande gekommen sein könnten. Die Pflanzen könnten nicht durch Zufall eine, den Ameisen zuträgliche Nahrung erzeugt, und eine, ihrer Gestalt angemessene Form angenommen haben. Das Zusammenwirken zwischen den Pflanzen und den Ameisen ist nur ein weiteres Beweisstück des wunderbaren Gleichgewichts, das Gott, der alleinige Schöpfer auf der Erde unterhält.
Die Pracht der leuchtenden Geschöpfe
Eines der bekanntesten, lichterzeugenden Geschöpfe ist das Glühwürmchen. Wissenschaftler haben sich in jahrelanger Forschung bemüht, ein Licht zu erzeugen, das so effektiv ist, wie das Licht, das die Glühwürmchen erzeugen. Die Glühwürmchen erzielen einen maximalen Leuchteffekt und verbrauchen dabei fast keine Energie.
Im Grunde genommen ist es ganz erstaunlich, dass ein Lebewesen fähig ist, Licht zu erzeugen, ohne dabei von der Hitze dieses Lichts beeinträchtigt zu werden. Wie weitgehend bekannt ist, wird bei der Lichterzeugung, mittels der gegenwärtig angewandten technologischen Mittel, unbedingt Hitze erzeugt, die in Form von Wärmeenergie in die Umgebung ausgestrahlt wird. Aus diesem Grund sollten Lebewesen, die Licht erzeugen, eigentlich aufgrund der Hitze, der sie dabei ausgesetzt sind Schaden erleiden, doch tatsächlich sind die lichterzeugenden Geschöpfe von der Wärme, die sie erzeugen, nicht beeinträchtigt, da diese sehr gering ist. Sie erzeugen eine Art von Licht, das "kaltes Licht" genannt wird, und ihre Körperstruktur ist dementsprechend gestaltet.
Glühwürmchen sind eigentlich eine Art von Käfer, die ein gelblich grünes Licht aufgrund einer chemischen Reaktion innerhalb ihrer Körpers erzeugen. Glühwürmchen, die ihr Licht aufleuchten lassen, um sich gegenseitig zu erkennen, oder um Paarungssignale auszusenden, geben je nach Spezies unterschiedlich lange Leuchtimpulse. Darüber hinaus sind es in einigen Arten die Männchen, die zuerst die Weibchen anlocken, während es in anderen Arten die Weibchen sind, die das Locken verrichten. Manche Glühwürmchen benützen ihr Licht zur Selbstverteidigung: mit ihrem Blinken geben sie Feinden zu verstehen, dass sie nicht gerade wohlschmeckend sind.11
Außer den Glühwürmchen, erzeugen eine Anzahl von anderen Insekten, verschiedene Meerestiere und viele andere Spezies ihr eigenes Licht. Jede Spezies hat verschiedene Charakteristiken, welche die Art und Weise der Lichterzeugung, den Verwendungszweck des Lichts und die Dauer und Art der Lichtausstrahlung, die sie erzeugen, einschließen.
Wer ist es, der diese Lebewesen mit Systemen ausgestattet hat, durch welche sie eine Art von Licht erzeugen, das ihnen von Nutzen ist, und die Fortdauer dieser Systeme gewährleistet? Natürlich sind es nicht die Geschöpfe selbst. Es ist nicht möglich, dass sich komplizierte Organe, die in der Lage sind, Licht zu erzeugen, ohne dabei den Organismen zu schaden deren Teil sie sind, als Ergebnis von Zufällen entwickelt haben. Alle lichterzeugenden Geschöpfe sind ein Beweis der allem überlegenen Macht Gottes in Seiner Schöpfung. Gott gibt uns durch diese Lebewesen, die Er erschaffen hat, eine Andeutung Seines endlosen Wissens und Seiner unbegrenzten Weisheit und Macht.

Lichterzeugende Meerbewohner


Viele der Unterwasserorganismen haben Systeme, wie die Glühwürmchen, mit denen sie Licht erzeugen können. Im Großen und Ganzen verwenden sie diese Fähigkeit, um ihre Feinde zu verwirren oder abzuschrecken. Die Ctenophoren, oder Rippenquallen, sind wie Seeanemonen und andere Quallen, sehr zarte Geschöpfe, die generell von mikroskopischen Pflanzen und winzigen Meerestierchen leben. Einige fangen ihre Beute unter Verwendung ihrer klebrigen Fangarme, die wie Angelleinen im Wasser liegen. Andere Spezies haben sehr weite Mundöffnungen, mit denen sie vielerlei Organismen verschlucken können, einschließlich anderer Artgenossen. Die Rippenquallen haben feine Härchen an ihrem Körper, womit sie sich im Wasser fortbewegen. Außerdem haben fast alle Ctenophoren spezielle lichterzeugende Zellen entlang dem saumähnlichen Rand ihres Körpers. Einige Arten haben ihre eigenen, interessanten Merkmale. Die Rote Rippenqualle, z.B., blinkt, wenn sie berührt wird, und ergießt glitzernde leuchtende Teilchen ins Wasser als eine Schutzmaßnahme, um ihre Feinde zu verscheuchen.12
Geschöpfe, wie Seesterne, Seeigel und Federsterne werden als "Stachelhäuter" bezeichnet. Der größte Teil der Oberfläche ihrer Haut ist mit scharfen Stacheln besetzt, die sie zur Selbstverteidigung benützen. Sie leben an der Küste, auf Korallenbänken und am Meeresboden. Diese Geschöpfe erzeugen ihr eigenes Licht, um sich vor Ihren Feinden zu schützen. Sie haben leuchtende Arme oder Stacheln oder sind in der Lage "Lichtwolken" ins Wasser auszuschütten, wenn sie von einem Feind angegriffen werden.
Eine bestimmte Spezies des Seesterns, der in Tiefen von 1000 m lebt, kann als ein weiteres Beispiel von Geschöpfen aufgeführt werden, die Licht zur Selbstverteidigung erzeugen. Die Enden seiner Arme glimmen in einem grünlich-blauen Licht. Mit dieser leuchtenden Warnung teilt er seinen potentiellen Feinden mit, dass er eine unbekömmliche Mahlzeit wäre. Der Brittlestar, ein anderes leuchtendes Meerestier, blinkt grell, wenn er angegriffen wird, und kann das Ende einer seiner Arme abwerfen, um den Angreifer abzuwimmeln. Das ist eine bedeutende Verteidigungstaktik. Während das Armende fortfährt zu blinken, zieht es den Angreifer an und gibt dem Brittlestar dabei eine Fluchtmöglichkeit.13
Wie oben ersichtlich, sind auch die Mechanismen, wodurch die Geschöpfe Licht erzeugen, leuchtende Beispiele des Wunderwerks der Schöpfung Gottes – Gott ist der Unvergleichliche Urheber alles Daseins.
Das Design in den Delphinen
Für die Delphine ist das Atmen, im Gegensatz zu den Menschen und anderen Landtieren, nicht eine Reflexhandlung, sondern vielmehr eine willkürliche Aktion.14 In anderen Worten, Delphine "entschließen sich" zu atmen, etwa so, wie wir uns entschließen, zu laufen. Dazu wurde auch eine Sicherheitsvorkehrung getroffen, die verhindert, dass das Tier im Schlaf ertrinkt. Während der Delphin schläft, verwendet er abwechslungsweise seine rechte und linke Gehirnhemisphäre in einem Rhythmus von etwa 15 Minuten in der Weise, dass er mithilfe der jeweils wachen Gehirnhälfte auftaucht um zu atmen, während die andere Gehirnhälfte schläft.
Delphine sind, ebenso wie alle anderen Säugetiere Lungenatmer, d.h. sie können nicht im Wasser atmen, wie Fische. Aus diesem Grund kommen sie regelmäßig zur Wasseroberfläche um zu atmen. Eine Öffnung an der Oberseite ihres Kopfes ermöglicht es ihnen, das zu tun. Der Körper des Delphins ist in solch vollkommener Weise entworfen, dass diese Öffnung automatisch durch eine Verschlußkappe dicht gemacht wird und das Eindringen von Wasser in den Körper des Delphins verhindert, sobald dieser untertaucht. Wenn das Tier wieder zur Wasseroberfläche kommt, öffnet sich die Kappe wieder.
Die Schnabelschnauze des Delphins ist ein weiteres Design, das der Beweglichkeit des Tieres im Wasser sehr zuträglich ist. Durch diese Struktur spart das Tier beim Durchschneiden des Wassers und beim Schwimmen beträchtliche Energie ein. Auch im modernen Schiffsbau findet das hydrodynamische Design der Delphinschnauze im Bug der Schiffe Anwendung, um die Geschwindigkeit der Schiffe zu erhöhen.
Wissenschaftler wundern sich über die hohen Geschwindigkeiten, mit denen die Delphine schwimmen können; ihre Körper schmiegen sich dabei dem, sie umfließenden Wasser, vollkommen an. Forschungsarbeit, die an der Hautstruktur der Delphine durchgeführt wurde, führte zur Entdeckung der Ursache dieser fast widerstandslosen Umströmung. Die Haut des Delphins besteht aus drei Schichten. Die äußere Schicht ist dünn und sehr elastisch. Die mittlere Schicht besteht hauptsächlich aus Bindegewebe und hat bürstenartige Ansätze, an denen die äußere Schicht mit der Mittelschicht verankert ist. Die dritte, innere Schicht besteht aus Bündeln von elastischen Fasern. Wenn sich Wirbel in dem, den schnell schwimmenden Delphin umgebenden Wasser zu bilden beginnen, überträgt die äußere Hautschicht, den starken Druck, der durch diese Wirbel erzeugt wird auf die inneren Schichten, welche ihn absorbieren. Auf diese Weise wird die sich entwickelnde Wirbelbildung unterbunden, bevor sie zu einem Widerstand anwachsen kann.15
All diese strukturellen Einzelheiten, die unter allen Tieren ausschließlich dem Delphin zu eigen sind, weisen eindeutig auf ein intelligentes Design hin. Gott hat die Delphine, wie alle anderen Geschöpfe auch, mit Körperstrukturen, in Einklang mit ihrer jeweiligen Umgebung erschaffen.

Ein interessantes Meeresgeschöpf die Fadenschnecke
Die Fadenschnecke, die eine Meeresnaktschnecke ist, hat ein sehr interessantes Design und wunderbare, leuchtende Farben. Ihr Körper ist sehr weich, und obwohl sie keine Muschelschale besitzt, die ihr Schutz bietet, und viele andere Meerestiere von ihrer äußeren Erscheinung angezogen werden, gibt es nur sehr wenige, die sich von der Fadenschnecke ernähren. Der Grund dafür ist, dass ihre grellen Farben potentielle Feinde warnen, dass sie sehr giftig ist.
Ein auffallendes Merkmal dieser Meeresschnecke sind ihre "Stechzellen", mit denen sie sich effektiv gegen ihre Feinde schützt. Was dabei jedoch besonders interessant ist, ist, dass sie diese Zellen nicht selbst hervorbringt. Die Fadenschnecken ernähren sich von Organismen, die als Hydroiden bezeichnet werden, und die diese Stechzellen in ihren Tentakeln enthalten. Die Fadenschnecken können jedoch, dank eines speziellen Schleims in ihrem Verdauungssystem, diese Tentakel fressen, ohne dabei die Stechzellen zu aktivieren. Diese Waffen lagern sie in rüschenähnlichen Ausbuchtungen an der Oberfläche ihres Körpers ab und wenn sie gestört werden, "schießen" diese Zellen und stechen den Angreifer.16
Zweifelsohne ist es der Fadenschnecke nicht möglich zu wissen, dass die Hydroiden zwar giftig sind, doch ihr nicht schaden können, sondern sie, ganz im Gegenteil, mit einem Schutz gegen ihre eigenen Feinde ausrüsten. Ebensowenig kann sie so etwas durch Erfahrung erlernen. Wie dann entdeckte die Fadenschnecke diese faszinierende Methode der Selbstverteidigung?
An dieser Stelle offenbart sich uns wiederum eine Realität, die überall im Kosmos offen zutage tritt. Derjenige, der die Fadenschnecken so gestaltet hat, dass sie sowohl durch ihre Körperbeschaffenheit, sowie durch ihre Farbenvielfalt Aufmerksamkeit erregen, und der ihnen eine Methode eingegeben hat, durch die sie sich Gift zu ihrem Schutz erwerben, wobei Er in ihrem Körper ein System geschaffen hat, durch welches das Gift der Hyroiden unschädlich gemacht wird, ist Gott der Herr und Erhalter des ganzen Universums. Gott erschafft alle Lebewesen mit sehr unterschiedlichen Charakteristiken und in vielen Farben. Der Mensch, der die unbegrenzte Macht und Weisheit Gottes in solchen Beispielen erkennt, kann nicht umhin, Gott zu verherrlichen und sich ein gottgefälliges Verhalten zu eigen zu machen.
(Es gibt) auch Menschen, Tiere und Vieh von unterschiedlicher Farbe. Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Gott. Gott ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Sure 35:28 – al-Fatir)
Die Schlafsäcke des Papageienfisches
Der Papageienfisch überzieht seinen Körper, speziell in der Nacht, mit einer gelatineartigen Substanz. Wir wollen uns näher betrachten, wie diese Substanz erzeugt und verwendet wird. Die Papageienfische erzeugen sie um sich nachts gegen äußere Gefahren zu schützen. Diese Substanz schützt den Fisch vor nächtlichen Jägern und außerdem ermöglicht sie ihm, sich zu tarnen.
Zunächst wird dieser gallertartige Schleim, während der Fisch atmet, von Drüsen ausgeschieden, die sich am oberen Rand der Kiemenhöhlung befinden. Nach einiger Zeit umhüllt diese Geleemasse den ganzen Körper des Fisches. Die wichtigste Funktion dieses durchsichtigen Schlafsacks ist, den Fisch gegen die Muränen zu schützen, die zu den größten Feinden des Papageienfisches zählen. Die Muränen haben einen außergewöhnlich hochentwickelten Geruchssinn, mit dem sie ihre Beute aufspüren. Dank dieser Schutzhülle jedoch, können sie den Geruch dieses Fisches nicht wittern und bemerken ihn nicht, selbst wenn sie ihn im Vorbeischwimmen berühren.17
Wenn man sich dieses bemerkenswerte Phänomen betrachtet, drängt sich die Frage auf, wie die Papageienfische zu dieser Schutzhülle kamen, der sie sich nachts bedienen. Wie entdeckten sie solch ein nützliches Material, das den scharfen Geruchssinn der Muränen ausmanövriert und ihnen ermöglicht, die Nacht in behutsamem Komfort zu verbringen?
Es ist unvorstellbar, dass ein Fisch sich solch eine Methode selbst erdenkt, und geplant eine Substanz in seinem Körper erzeugt mit der er sich dann bedeckt. Darüber hinaus ist es ebensowenig möglich, dass solch ein Mechanismus im Lauf der Zeit von selbst zustande kam. Wenn ein Papageienfisch nicht in der Lage ist, mit seiner eigenen Intelligenz solch ein System zu entwickeln und bewusst solch eine Substanz in seinem Körper zu erzeugen, dann könnte auch ein Papageienfisch, der vor 10.000 Jahren lebte, diese Dinge nicht vollbracht haben.
Den Körper eines Fisches mit Gelatine zu bedecken, um diesen damit effektiv gegen seine Feinde zu tarnen, ist ein sehr raffinierter Trick. Es ist offensichtlich, dass es sich bei solch einem Phänomen nur das Ergebnis eines intelligenten Designs handeln kann. Diese zugrunde liegende Intelligenz jedoch gehört nicht einem Fisch oder irgend einem anderen Geschöpf an, sondern Gott, Der all das geschaffen und gestaltet hat.
Die Tarnung des Skorpionfisches
Wenn man den Skorpionfisch auf dem Bild betrachtet, bemerkt man sogleich, wie schwierig es ist, ihn mit bloßem Auge von seiner Umgebung zu unterscheiden.
Die Skorpionfische leben hauptsächlich in gemäßigten oder tropischen Zonen am Meeresboden und begeben sich niemals ins offene Meer. Sie sind Fleischfresser und ernähren sich von kleineren Fischen. Die langen fächerartigen Flossen sind ein vorzügliches Abschreckungsmittel gegen die Feinde des Fisches und seine rot-weißen Streifen erschweren es seiner Beute, ihn zwischen den Korallen zu erkennen. Der Skorpionfisch hat ein sehr farbenprächtiges Aussehen, doch da auch die Korallen, die er bewohnt, sehr farbenprächtig sind, kann er sich gut dort verbergen und die Gefahr, dass er anderen Raubfischen zur Beute wird ist beträchtlich verringert, wobei er sich leicht unerkannt seiner eigenen Beute annähern kann.18
Es ist sehr schwierig, die meisten der Unterwassergeschöpfe, wie den Skorpionfisch von der Umgebung zu unterscheiden in der sie leben. Die Gegenwart dieser Lebewesen wird erst dann merklich, wenn sie sich bewegen. Diese Geschöpfe, die sich in perfekter Weise am Meeresboden tarnen, verwenden ihre Farben auch zum Jagen, zur Paarung und als Kommunikationsmittel. Wo hat diese Harmonie ihren Ursprung? Wer gab dem Fisch die gleiche Farbe, wie den Felsen, die er bewohnt und selbst die gleiche höckerige Erscheinung wie diese? Und wer gab den Garnelen die Farben der Wasserpflanzen? Es ist unmöglich, dass irgend welche zufällig stattfindenden chemische Vorgänge, oder irgend welche andere Faktoren diesen Organismen die Farben der Umgebung geben, in der sie leben.
Ebenso ist es unmöglich, dass ein Fisch, eine Garnele oder eine Krabbe ein bewußtes Farbkonzept haben und Systeme entwickeln die Farbänderungen in ihnen hervorrufen. Solch ein Gedanke kann niemals mehr sein als bloße Phantasie. Ein derartiges System zu entwerfen, dieses in Lebewesen zu verwirklichen, solche Voraussetzungen in der Erbmasse zu schaffen, die es ermöglichen es von einer Generation auf die nächste zu übertragen und die gesamte Information verschlüsselt in den Zellen der Organismen zu speichern, kann nur durch den Eigner einer übergeordneten Macht bewerkstelligt werden.
Der Eigner dieser übergeordneten Macht ist Gott; Er erschuf alle Geschöpfe komplett mit allen Eigenschaften, die sie besitzen. Gott macht uns auf diese Tatsache im folgenden Vers aufmerksam:
Soll etwa Der es nicht kennen, Der alles erschaffen hat, Er, der Feinsinnige, der Bewusste? 15. Er ist es, Der die Erde euch verfügbar gemacht hat. So durchwandert sie in alle Richtungen und genießt Seine Versorgung. Und zu Ihm führt die Auferstehung. (Sure 67:14-15 – al-Mulk)

Die Wanderung der Languste


Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie manche Lebewesen es fertigbringen, jedes Jahr in Gegenden zu ziehen, die Tausende von Kilometern von ihrem Standort entfernt sind? Dabei kommen einem sogleich eine ganze Menge von Fragen in den Sinn: Warum geraten sie nicht in Verwirrung bezüglich ihrer Reiseroute? Wie wissen sie, dass das Klima an ihrem Bestimmungsort günstiger sein wird? Wie können sie ihren Weg finden, selbst wenn sie niemals zuvor dort waren? Solche und viele andere Fragen führen unweigerlich zu einer offensichtlichen Tatsache.
Es ist schlicht und einfach unmöglich für Wandertiere durch Bewußtsein oder Willen Information über Orte zu erwerben, die sie nie zuvor besucht haben, oder Berechnungen anzustellen und dann entsprechend derselben kollektive Massenbewegungen zu unternehmen. Diese Gegebenheiten zeigen deutlich, dass ihr gesamtes Verhalten "inspiriert" ist, und dass diese Geschöpfe durch ein übergeordnetes Wesen geleitet werden. Diese wandernden Tiere finden ihren Weg, verstehen es, auf die bestmögliche Weise ihre Energien zu erhalten und alle andere notwendige Information zu sammeln einzig und alleine durch Göttliche Inspiration.
Als ein Exemplar der Wandertiere wollen wir uns die Languste betrachten und sehen, wie sie das "Unmögliche" vollbringt. Langusten leben auf den Korallenbänken der Meere in den tropischen und gemäßigten Klimazonen. Beim Nahen des Herbsts verlassen sie die Grotten der Korallenbänke und versammeln sich in großen Gruppierungen auf dem Meeresgrund. Dort bilden sie Reihenformationen von einigen bis zu über hundert Individuen, wobei jedes Tier mit seinen Fühlern jeweils den Schwanz des vorangehenden berührt. Es gibt bedeutende Gründe dafür, dass sich die Langusten auf diese Weise miteinander fortbewegen. Erstens können sie dem Zugeffekt des Wassers besser widerstehen, wenn sie sich in Reihen fortbewegen und somit verbrauchen sie weniger Energie und können sich schneller fortbewegen. Ferner gibt es ihnen besseren Schutz wenn sie die offenen Sandebenen des Meerbodens überqueren, die ihnen keinen Unterschlupf bieten. Wenn die Langusten von einem Feind angegriffen werden, brechen sie die Reihe auf und bilden Kreise, ihre Scheren nach außen gerichtet, um sich zu verteidigen.19
Die ausgewachsenen Tiere legen ihre Eier in den Korallenbänken vor der Küste. Die Larven werden dann von den Strömungen zurück ins Meer hinausgetragen, wo sie sich schließlich am Meerboden absetzen.

Interessante Eigenschaften der Seepferdchen
Die Gestalt des Seepferdchens ist sehr eigentümlich, und seine körperliche Struktur hat überhaupt ein sehr spezielles Design. Die Größe dieses Wesens liegt im Bereich von 4 bis zu 30 cm und es lebt gewöhnlich zwischen Seegras und anderen Pflanzen entlang der Küste. Ein knöcherner Panzer schützt es gegen allerlei Gefahren. Dieser Panzer ist so stark, dass man ein ausgetrocknetes totes Seepferdchen beispielsweise nicht mit der bloßen Hand zerquetschen kann.
Der Kopf des Seepferdchens sitzt in einem Winkel von 90° auf dem Rumpf. Diese Eigenschaft findet man bei keinem anderen Fisch. Seepferdchen schwimmen mit ihrem Körper in senkrechter Lage, wobei sie ihren Kopf nach oben und unten beugen, jedoch nicht seitwärts wenden können. Das könnte anderen Geschöpfen Sichtprobleme bereiten, doch dank des speziellen Designs seines Körpers bereitet es dem Seepferdchen keine. Das Seepferdchen kann seine Augen unabhängig voneinander im Kreis bewegen und dabei ohne Schwierigkeiten seine ganze Umgebung überblicken, ohne seinen Kopf seitwärts wenden zu müssen.
Auch der Schwimmstil des Seepferdchens beruht auf einem sehr speziellen System. Es steigt und sinkt im Wasser indem es das Gasvolumen in seiner Schwimmblase verändert. Falls diese Blase beschädigt wird und nur ein wenig Gas verliert, sinkt das Tier zum Boden und stirbt. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, der nicht übersehen werden sollte. Die Gasmenge in der Blase wurde sehr fein abgestimmt, weswegen die geringste Änderung den Tods des Tieres verursachen kann. Was dieser überaus empfindliche Gleichgewichtszustand uns zeigt, ist sehr wichtig. Das Seepferdchen kann überleben, solange diese Feinabstimmung unterhalten wird. In anderen Worten, das Seepferdchen kann überleben, weil es mit diesem System in funktionsfähigem Zustand ins Dasein kam. Diese Gegebenheit gibt eindeutig zu erkennen, dass es dem Seepferdchen nicht möglich gewesen wäre, sich seine Charakteristiken im Lauf der Zeit anzueignen, d.h. das Seepferdchen ist kein Produkt der Evolution, wie die Evolutionisten es behaupten, sondern wie alle anderen Geschöpfe im Universum wurde es von Gott mitsamt all seinen Eigenschaften vollständig entwickelt erschaffen.
Der vielleicht erstaunlichste Aspekt des Seepferdchens jedoch ist, dass es das Männchen ist, und nicht das Weibchen, welches die Jungen zur Welt bringt. Das Männchen hat einen großen Beutel mit einer schlitzartigen Öffnung an seinem Unterleib, wo es nicht gepanzert ist. Das Weibchen legt seine Eier direkt in diesen Beutel ab, wobei das Männchen sie während dieses Vorgangs befruchtet. Die innere Oberschicht des Beutels wird zu einem schwammigen, mit Blutgefäßen gefüllten Gewebe, das notwendig für die Ernährung der Eier ist. Ein bis zwei Monate später bringt dann das Männchen die kleinen Abbilder seiner selbst zur Welt.20
Das Seepferdchen, welches nur eine von Millionen Spezies ist, die Unterwasser leben, hat einzigartige Eigenschaften in vieler Hinsicht. Das Design des Seepferdchens ist nur ein weiteres Beispiel der grenzenlosen Macht und des ewigen Wissens Gottes.
Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie ist. (Sure 2:117 – al-Baqara)
Die unbekannte Seite der Quallen
Jedermann kennt die Quallen und weiß, wie interessant und ungewohnt sie uns erscheinen. Die Qualle jedoch, die zu 95 % aus Wasser besteht, hat auch eine Reihe von erstaunlichen Eigenschaften, die generell nicht bekannt sind. Einige Quallenarten, z.B. verwirren ihre Feinde indem sie Licht ausstrahlen, während einige andere tödliche Gifte innerhalb ihres Körpers erzeugen.
Quallen können unter fast allen klimatischen Bedingungen leben, und die meisten Arten sind gefährlich für andere Geschöpfe. Die Qualle hat eine transparente Struktur und Fangarme, die von der Unterseite ihres Körpers herabhängen. In einigen Spezies enthalten die Fangarme eine giftige Flüssigkeit. Die Qualle fängt ihre Beute, indem sie das Gift ausspritzt und sie damit tötet. Diejenigen Quallenspezies, die kein Gift besitzen, sind jedoch auch nicht ohne Schutz. Einige von ihnen bedienen sich lichterzeugender Zellen um sich gegen Feinde zu schützen. Sie verhalten sich in einer planmäßigen und methodischen Art und Weise um sich vor Wasserschildkröten, Seevögeln, Fischen und Walen zu schützen, die alle ihre Feinde sind. Wenn solch eine Qualle von ihren Feinden wegschwimmt, strahlt ihr ganzer Körper Licht aus, doch wenn die Angreifer bedrohlich nahe kommen, wirft sie einige ihrer Fangarme ab, während gleichzeitig das Licht in ihrem Körper erlischt. Auf diese Weise werden die Angreifer von den weiterleuchtenden, abgeworfenen Fangarmen angezogen, während die Qualle sich diese Situation zunutze macht und flüchtet.
Die "Portugiesische Galeere" (Abbildung unten links) ist eine Riesenqualle, die auch als "Staats- oder Röhrenqualle" bekannt ist. Sie lebt in allen tropischen und gemäßigten Zonen, einschließlich dem Mittelmeer.
Die Portugiesische Galeere hat ein tief blaues segelartiges Organ, das er bis zu 20 Zentimeter über die Wasseroberfläche herausragen lassen kann. Dieses Organ ermöglicht es dem Tier, ohne seine eigene Energie zu verbrauchen an der Wasseroberfläche zu schwimmen und manövrieren. Seine spiralförmigen Fangarme enthalten Giftstoffe, welche in Angreifern Lähmung hervorrufen.
All diese Eigenschaften der Qualle sind äußerst interessant. Wie kann ein Lebewesen, das fast ausschließlich aus Wasser besteht, und das austrocknet und stirbt, wenn es an den Strand geschwemmt, längere Zeit der Sonne ausgesetzt ist, chemische Substanzen erzeugen? Und wie konnte es Taktiken entwickeln um seine Feinde zu verwirren?
Die Qualle hat weder Augen, mit denen sie ihre Beute und Feinde sehen könnte, noch verfügt sie über ein Gehirn. Sie ist lediglich eine geleeartige Wassermasse, und dennoch zeigt sie bewusstes Verhalten, wie Jagen oder Flucht vor Feinden, unter Anwendung von bestimmten Strategien. Es ist offensichtlich, dass die Intelligenz, die solche Taktiken hervorbringt, nicht der Qualle zu eigen sein kann. Wenn man all diese Tatsachen, die über die Qualle bekannt sind, aus diesem Gesichtspunkt betrachtet, kommt man unweigerlich zu einer Schlußfolgerung, die einem den Horizont erweitern muss. Jemand, der gründlich über die Qualle, ihre Eigenschaften und ihr Verhalten nachdenkt, wird verstehen, dass dieses Geschöpf nichts aus sich selbst heraus tun kann, sondern dass es von einer Macht kontrolliert wird, die alles beherrscht. Diese Macht, die ohnegleichen ist, ist Gottes Eigenschaft. Indem Er eine atemberaubende Vielfalt an Tieren der verschiedensten Arten erschaffen hat, offenbart Gott Seine erhabene Weisheit und Sein unvergleichliches Wissen in diesen Geschöpfen, wovon die Qualle nur ein Beispiel ist.
Die Augen eines Weichtiers, namens Kammuschel
Das rechts abgebildete Geschöpf ist ein Weichtier namens Kammuschel. Bei näherer Betrachtung der Abbildung werden Ihnen die zwei Reihen leuchtend blauer Pünktchen auffallen, die sich entlang dem Rand dieses Geschöpfs erstrecken, das die Form einer Meermuschel hat. Wären Sie erstaunt zu erfahren, dass jedes dieser blauen Pünktchen tatsächlich ein Auge ist?
So verwunderlich dies auch erscheinen mag, jeder einzelne dieser blauen Punkte ist ein echtes Auge des hier abgebildeten Lebewesens. Diese Augen, die nur eine Größe von einem Millimeter haben, ermöglichen es diesem Tier, seinen Feinden zu entgehen.21
Jedes einzelne dieser winzigen Augen der Kammuschel hat seine eigene Linse und Netzhaut. Die Linsen dieser Augen dienen der Lichtaufnahme und Einstellung auf das Licht, obwohl es diesen Geschöpfen an einem optischen Zentrum im Gehirn mangelt. In anderen Worten, die Bilder, auf welche seine Augen sich einstellen, werden nicht im Gehirn des Tieres in der Weise erfasst, wie das Sehen normalerweise von Statten geht. Wissenschaftler, die die Augen der Kammuschel studieren, vermuten, dass diese Augen wahrscheinlich keine Sicht hervorrufen können. Welchem Zweck dienen dann diese erstaunlichen Augen?
Die Kammuschel verwendet diese Augen, um Licht und Dunkelheit zu unterscheiden und ist dadurch in der Lage, sich von sandigen in bewachsene Umgebungen zu bewegen. Überdies sind diese Millimeter-großen Augen genügend sensitiv um dem Tier Bewegungen mitzuteilen, die in seiner unmittelbaren Umgebung stattfinden. Diese wertvolle Fähigkeit erlaubt der Kammuschel, ihren Feinden zu entgehen.
Die Augen der Kammuschel haben derartige Eigenschaften, die ihren Bedürfnissen innerhalb ihres Lebensraums angemessen sind, und der Bildung dieser Augen unterliegt ein offensichtliches Design. Die Augen sind entlang dem äußeren Rand der Muschelschale in der Weise aufgereiht, dass sie es dem Tier erlauben, seine äußere Umgebung zu erfassen.
Die Harmonie, Ordnung und Planung, die das gesamte Universum umgibt und durchdringt, von den Unterwasser-Krustentieren bis hin zu den Vögeln, von den Systemen in den Bäumen bis hin zu denen der Sterne, sind mit Bestimmtheit das Werk eines planenden, entwerfenden Gestalters. Gott offenbart Sich uns mit den vollendeten Designs, mit denen er Seine Geschöpfe gestaltet hat. Menschen, die Weisheit besitzen erkennen die unbegrenzte Macht Gottes, die sich überall verkörpert, von den Atomen bis hin zu den Galaxien, und wissen, dass sie sich Ihm alleine in Anbetung zuwenden müssen. Im Quran wird der Mensch in folgender Weise darauf hingewiesen:
So rufe keinen anderen Gott neben Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge vergehen, außer Seinem Angesicht. Ihm gehört das Urteil, und zu Ihm kehrt ihr zurück. (Sure 28:88 – al-Qasas)
Geschöpfe der Mikro-Welt: das Plankton
Plankton ist eines der wichtigsten und ausschlaggebenden Bestandteile im Unterwasser-Lebenskreislauf. Die Größe dieser Organismen beträgt nur einige Mikrometer. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Mikrometer [µm] nur ein Tausendstel Millimeter ist, sind diese Geschöpfe offenbar viel zu klein, um mit bloßem Auge sichtbar zu sein. Welche Eigenschaften dieser winzigen Lebewesen sind es nun, die sie so wichtig und notwendig für den Fortgang des Lebens machen?
Ein wesentlicher Bestandteil der Nahrung für die meisten der Unterwasser lebenden Geschöpfe ist in der Tat das mikroskopische, scheinbar unbedeutende Plankton. Aus diesem Grunde würde eine Verminderung in des Planktonbestands eine echte Gefahr für viele Arten von Meerbewohnern darstellen, von den Walen bis hin zu den kleinsten Meerestierchen. Die Bedeutung dieser mikroskopischen Organismen ist jedoch nicht darauf beschränkt. Plankton wird in zwei Kategorien unterteilt: pflanzliches und tierisches Plankton. Es ist insbesondere das pflanzliche Plankton, das eine wesentliche Rolle in der Aufrechterhaltung verschiedener Gleichgewichtszustände auf der Erde spielt.
Phytoplankton ist pflanzliches Plankton, das aus einzelligen mikroskopischen Organismen besteht und von den Meeresströmungen getragen wird. Phytoplankton stellt kollektiv das erste wesentliche Glied in der ozeanischen Nahrungskette dar. Darüber hinaus führt es, wie die Landpflanzen, Photosynthese durch, wobei es die Sonne als Energiequelle benützt und seine eigene Nahrung erzeugt. Somit spielt das pflanzliche Plankton, das die Hauptquelle organischer Substanz in den Meeren ist, eine ausgleichende Rolle im Sauerstoffkreislauf.
Während des durch das Phytoplankton ausgeführten Vorgangs der Photosynthese wird atmosphärisches Kohlendioxyd absorbiert und große Mengen von Sauerstoff werden dafür freigesetzt. Ein stattlicher Anteil von 70% der 110 Milliarden Tonnen Sauerstoff, der jährlich von der Gesamtvegetation der Erde freigesetzt wird, wird auf diese Weise beigetragen.22
Bei tierischem Plankton handelt es sich generell ebenfalls um einzellige Organismen, wobei auch mehrzellige Organismen zu dieser Gruppe zählen. Fast alle Gruppen von Meerestieren haben ihre Planktonformen oder -phasen. Die Larven der wirbellosen Tiere z.B., oder Fische in ihren ersten Entwicklungsphasen fallen vorübergehend in die Kategorie des tierischen Planktons.
Es gibt viele Arten von Plankton, und jede hat ihre eigentümlichen Charakteristiken. Wie an den hier abgebildeten begrenzten Beispielen ersichtlich ist, herrscht eine Perfektion, sowohl in Bezug auf ihr Aussehen, sowie ihre generelle Struktur, in diesen mikroskopischen Geschöpfen vor. Diese Lebewesen tragen weitgehend in der Aufrechterhaltung verschiedener Gleichgewichtszustände auf der Erde bei. Die Macht Gottes hat keine Grenzen, und Er erschafft, was Er will und wie Er es will. Gott hat Macht über alle Dinge

WUNDERBARE GESCHÖPFE III - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

Tiere, die sich tarnen, wurden mit ihren Körperstrukturen, Gestalten und Farben, mit der Umgebung in der sie leben, in vollkommenem Einklang erschaffen und somit unter speziellen Schutz gestellt. Die Körper dieser Lebewesen befinden sich mit der Umgebung, in der sie leben, in so großer Harmonie, dass sie von den Pflanzen um sich herum kaum zu unterscheiden sind. In diesem Film werden wir anhand dieser Lebewesen mit ihren nahezu unglaublichen Eigenschaften die Kraft und die Pracht der Schöpfung Allahs sehen.

WUNDERBARE GESCHÖPFE II - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

Lumineszierende Geschöpfe, Die Spinne: ein Bauingenieur, Die Erschaffung des Kamel... In diesem Film werden wir eine Reise unternehmen von den Tiefen des Ozeans zu den glühenden Wüsten und dem Regenwald des Amazonas. Die Geschöpfe, denen wir auf unserer Reise begegnen werden, lassen uns zu Zeugen einer wichtigen Tatsache werden: die Macht Allahs und die Pracht Seiner Schöpfung sind überall auf der Erde offensichtlich und Seine Weisheit ist allumfassend.

DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

Konferenz mit den Themen ''Die Wunder des Quran'' und ''Prophet Jesus (as) und der Mahdi (as)'' - 24.11.2010 - Ansbach Ansbach -''- 24/11/2010) Mucize Quran''and''Prophet İsa (as) ve Mehdi (as Konferansı ile theme''The

DER PROPHET JOSEPH

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DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...